Technologieoffenheit statt planwirtschaftlicher Verbote / Mobilitätsstandort Deutschland nicht gefährden

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Technologieoffenheit statt planwirtschaftlicher Verbote / Mobilitätsstandort Deutschland nicht gefährden Michael Theurer - fdp-bw.de
(BVP) Zur Kritik des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer an Kanzlerin Dr. Angela Merkel wegen deren Forderung nach einem Verbot für Dieselfahrzeuge erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer MdEP: Die FDP ist für Technologieoffenheit und gegen Technologie-Verbote. Die Position von Kanzlerin Merkel ist klar: Sie ist – ohne ein Datum zu nennen - für ein Verbot des Verbrennungsmotors! In der Super Illu hat die Kanzlerin das Verbot für Dieselfahrzeuge verkündet und in einem aktuellen Interview mit der ADAC Motorwelt den Abgesang auf den Verbrennungsmotor noch einmal ausdrücklich bekräftigt.

Diese planwirtschaftliche Kehrtwende war nach dem gescheiterten Dieselgipfel offensichtlich als ein Befreiungsschlag gedacht, der maximale Distanz der einstigen Autokanzlerin zu engen Weggefährten, wie dem VDA-Präsidenten Wissmann und Daimler-Lobbyisten von Klaeden, schaffen und ein Signal für Schwarz-Grün sein sollte.

Dass CSU-Chef Seehofer der Kanzlerin jetzt mit der Diesel-Notbremse in die Parade fährt, ist ein Offenbarungseid.

Im Gegensatz zur CDU-Vorsitzenden setzen wir auf Technologieoffenheit. Planwirtschaftliche Verbote führen genauso wie staatliche Quoten für Elektroautos in technologische Sackgassen, die den Mobilitätsstandort Deutschland gefährden. Beides lehnt die FDP ab.

Quelle: FDP Baden-Württemberg

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