Ohne ICE-Systemhalt keine Zukunftsfähigkeit der Region / Entscheidung über zukünftige ICE-Anbindung Coburgs soll noch vor der Sommerpause fallen

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Ohne ICE-Systemhalt keine Zukunftsfähigkeit der Region / Entscheidung über zukünftige ICE-Anbindung Coburgs soll noch vor der Sommerpause fallen Susann Biedefeld - bayernspd-landtag.de
(BVP) „Ein ICE-Systemhalt in Coburg ist ein absolutes Muss für die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Ein Ausbau der Regionalzugverbindung von Nürnberg über Bamberg und Coburg nach Sonneberg darf nicht zum Ersatz eines ICE-Systemhalt in Coburg führen, sondern sollte einen ICE-Systemhalt als zusätzliches Angebot sinnvoll ergänzen“, fordert die Coburger SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld. Der Wegfall der ICE-Haltestelle in Lichtenfels muss durch einen ICE-Systemhalt in Coburg kompensiert werden. Zudem muss es unser Ziel sein, dass schon 2017 eine IC-Verbindung von Bamberg über Lichtenfels und Kronach nach Thüringen in Betrieb genommen wird. Geht es nach dem Willen der Deutschen Bahn, soll diese IC-Verbindung frühestens 2023 ans Netz gehen. Ohne ICE-Systemhalt in Coburg und eines Anschlusses von Lichtenfels und Kronach ans IC-Netz droht unsere Region und ganz Oberfranken noch weiter von der höherwertigen Schieneninfrastruktur abgeschnitten zu werden.

Die entscheidenden Verhandlungsrunden für die ICE-Anbindung Coburgs laufen derzeit in Berlin. Um näheres über den aktuellen Stand der Verhandlungen und die Planungen zum Ausbau der Regionalzugverbindung von Nürnberg nach Sonneberg zu erfahren, hat sich Susann Biedefeld in einer Anfrage an die Bayerische Staatsregierung gewandt. Laut Innenminister Joachim Herrmann sollen die Verhandlungen „in Kürze“ abgeschlossen sein. Ob der ICE Coburg in Zukunft nicht nur in Tagesrandzeiten, sondern regelmäßig, über den Tag verteilt als Systemhalt anfährt, soll nach Aussage von Joachim Herrmann „im zweiten Quartal 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt werden“.

„Wir dürfen uns nicht mit dem bisherigen Angebot der Deutschen Bahn zufrieden geben. Gemeinsam müssen wir uns auch weiterhin für einen ICE-Systemhalt stark machen“, betont Susann Biedefeld. „Auch der barrierefreie Ausbau des Bahnhofes in Coburg muss möglichst zeitnah realisiert werden. Es darf nicht sein, dass lediglich Gleise, auf denen der ICE halten wird, für Senioren oder Menschen mit Behinderung ohne Probleme zu erreichen sind. Ich werde nicht locker lassen und den Bayerischen Ministerpräsidenten immer wieder an sein Versprechen, Bayern bis 2023 barrierefrei zu machen, erinnern.“ Laut Innenminister Joachim Herrmann soll der barrierefreie Umbau des Bahnhofes in Coburg noch 2016 beginnen und 2019 abgeschlossen sein. Bereits zur Inbetriebnahme der neuen ICE-Verbindung von Nürnberg nach Erfurt soll im Dezember ein wesentlicher Teil des Umbaus bereits abgeschlossen sein.

Quelle: bayernspd-landtag.de

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