SPD fordert Verkehrswende in Bayern

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SPD fordert Verkehrswende in Bayern Natascha Kohnen - natascha-kohnen.de - Susie Knoll - susieknoll.de
(BVP) Natascha Kohnen: Brauchen zielgerichtetes Investitionsprogramm - ÖPNV muss umsonst sein - In jedem Ort Bayern muss mindestens einmal in der Stunde ein öffentliches Verkehrsmittel fahren. Die SPD-Landtagsfraktion möchte den öffentlichen Nahverkehr in Bayern massiv fördern und ausbauen. Die Landesvorsitzende Natascha Kohnen sagte in der heutigen Plenardebatte: "In etlichen Orten in Bayern gibt es überhaupt keinen öffentliche Nahverkehr! Die ländlichen Regionen haben aber nur eine Chance, nicht weiter abgehängt zu werden, wenn wir dort für eine vernünftige öffentliche Verkehrsanbindung sorgen." Kohnen fordert in diesem Zusammenhang, dass in ganz Bayern mindestens einmal in der Stunde ein öffentliches Verkehrsmittel fahren muss. "Jeder Winkel Bayern ist das Herzstück unseres Landes. Nicht nur Oberbayern, wie es Ministerpräsident Söder zuletzt gesagt hat!"

Kohnen möchte den ÖPNV zudem kostenlos machen. "Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Was wir aber sofort umsetzen müssen, ist das kostenlose Ticket für Schüler, Auszubildende und Studenten. Söder hat zwar das Ticket für 365 Euro im Jahr angekündigt, aber erst für 2030. Wir sagen: Bildungsticket jetzt - und zwar ganz umsonst!"

Nach dem Bildungsticket müsse das kostenlose Ticket für Senioren und sozial Schwache kommen, ergänzt Kohnen. "Mobilität ist ein Grundbedürfnis. Wer nicht von A nach B kommt, ist vom öffentlichen Leben abgehängt. Die Verkehrspolitik der CSU geht völlig an der Realität vorbei. Anstatt wie Söder von Flugtaxis und Hyperloop zu schwadronieren, brauchen wir ein großes und zielgerichtetes Investitionsprogramm für den ÖPNV in Bayern. Der Anteil für den Nahverkehr im Haushalt ist über die Jahre nicht so gestiegen wie der Gesamthaushalt. Bayern braucht eine Verkehrswende, um das Klima zu schützen, damit die Menschen nicht mehr im Stau stehen und damit sie mobil bleiben, egal, wie viel Geld sie haben!"

Quelle: Bayern SPD Landtagsfraktion

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