Torsten Herbst MdB: Nachtbaustelle auf der A4 ist gute Nachricht für sächsische Autofahrer – Ausreden von Verkehrsminister Dulig offenbar widerlegt

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Torsten Herbst MdB: Nachtbaustelle auf der A4 ist gute Nachricht für sächsische Autofahrer – Ausreden von Verkehrsminister Dulig offenbar widerlegt Torsten Herbst - Deutscher Bundestag - Julia Nowak
(BVP) Auf der Autobahn A4 kommt es in jüngster Zeit immer wieder zu Unfällen und besonders langen Staus. Zur Ankündigung des zuständigen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV), auf dem Abschnitt zwischen Ohorn und Burkau nun vermehrt auch nachts arbeiten zu lassen, erklärt der sächsische Bundestagsabgeordnete und Obmann der FDP-Fraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, Torsten Herbst:

„Es ist eine gute Nachricht für alle Autofahrer, dass auf der A4 in Ostsachsen jetzt auch nachts gebaut wird. Die Ankündigung zeigt deutlich, dass auf stark befahrenen Strecken schneller gebaut werden kann, wenn der politische Wille vorhanden ist. Bemerkenswert ist dabei, dass der sächsische Verkehrsminister Martin Dulig vor kurzem noch erklärt hat, es würden sich keine Baufirmen für Nachtbaustellen in Sachsen finden. Dies widerspricht der Erfahrung aus vielen anderen Bundesländern, wo seit Jahren Tageslicht- oder Nachtbaustellen betrieben werden oder Firmen Beschleunigungszuschläge gezahlt werden. Offensichtlich muss der Verkehrsminister erst durch die öffentliche Diskussion dazu getrieben werden, über ein effektiveres Baustellenmanagement nachzudenken.

Die zusätzlichen Kosten für Nacht- oder auch Tageslichtbaustellen wiegen den volkswirtschaftlichen Schaden durch kilometerlange Megastaus bei weitem auf. Gerade bei stark befahrenen Autobahnabschnitten wie auf der A4 im Großraum Dresden können durch die Verkürzung der Bauzeit Unfälle und Staus reduziert werden. Bundesländer wie Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen machen schon seit längerem vor, wie man Bauzeiten verkürzt und die Belastung für die Autofahrer durch Baustellen möglichst gering hält. Es ist höchste Zeit, dass nun auch der Freistaat die Möglichkeit von 24-Stunden-Baustellen vermehrt nutzt. Bürger und Wirtschaft werden davon profitieren. Langfristig hilft im Großraum Dresden jedoch nur der Ausbau der A4 um eine zusätzliche Spur in jede Fahrtrichtung.“

Quelle: Torsten Herbst

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesVerkehrsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.