Wo bleibt eigentlich der Winterdienst?

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Wo bleibt eigentlich der Winterdienst? Klaus Rainer Rupp - linksfraktion-bremen.de
(BVP) „Einen so geplanten Wintereinbruch hat es schon lange nicht mehr gegeben. Der Temperaturabfall war seit Tagen vorhergesagt worden und trat pünktlich zum Wochenende ein. Trotzdem kam der Winterräumdienst in Bremen nicht in Gang. Nur die wenigsten Straßen waren geräumt, über 60 Unfälle gab es am Sonntag auf glatten Straßen. Wo bleibt eigentlich der Winterdienst? Ist Bremen nur noch bei warmem Wetter befahrbar?“, so Klaus-Rainer Rupp, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.  
 
„Privatisierung ist offenbar ein schlechtes Rezept für freie Straßen“, so Rupp weiter. „Der Eindruck drängt sich auf, dass man hier die Wochenend- und Frühzuschläge lieber einsparen will, statt rechtzeitig genügend Personal bereit zu halten. Dafür spricht auch, dass die Bahn mit ihrem privatisierten Geschäftsmodell am Sonntag sofort überfordert war und ICEs stilllegen musste, so dass Reisende stundenlang festsaßen. Es sieht so aus, als ob hier bereits auf Kosteneinsparung durch globale Erwärmung gesetzt wird und Winter schlicht nicht mehr vorgesehen ist. Hier muss Abhilfe geschaffen werden. Wenn Bremen schon mit einem relativ milden, vorhersehbaren Wintereinbruch nicht fertig wird, darf man gar nicht daran denken was los wäre, wenn es wirklich einmal zu einem überraschenden Kälteeinbruch mit heftigen Schneefällen käme.“

Quelle: linksfraktion-bremen.de

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