Thering: Rot-grüne Parkplatzvernichtung rund um die Alster geht in die nächste Runde – Senat webt munter weiter an seinem Verkehrsflickenteppich

Artikel bewerten
(12 Stimmen)
Thering: Rot-grüne Parkplatzvernichtung rund um die Alster geht in die nächste Runde – Senat webt munter weiter an seinem Verkehrsflickenteppich Dennis Thering - CDU-Bürgerschaftsfraktion
(BVP) 108 Parkplätze werden den rot-grünen Umbauplänen für den Straßenzug Bellevue, Schöne Aussicht und Fernsicht/Krugkoppel am östlichen Alsterufer zum Opfer fallen. Ein Drittel der dort aktuell vorhandenen 336 Parkplätze wird damit vernichtet. Das geht aus einer aktuellen CDU-Anfrage an den Senat hervor. Und obwohl aufgrund der ebenfalls geplanten Durchfahrtsbeschränkungen für den Kfz-Verkehr („Anlieger frei“) erhebliche Verlagerungen in umliegende Straßen, allen voran den Mühlenkamp, zu erwarten sind, hat der Senat ganz bewusst auf eine Untersuchung der Verdrängungseffekte verzichtet. Dass Verkehrsstaatsrat Rieckhof (SPD) in seiner heutigen Pressemitteilung zum gleichen Thema die Parkplatzvernichtung und die Verkehrsverdrängung mit keiner Silbe erwähnt und dann auch noch sagt, die Autofahrer würden von den Umbaumaßnahmen profitieren, ist ein neuer Tiefpunkt der einseitigen Anti-Autofahrerpolitik von SPD und Grünen. Insgesamt haben die beiden Scholz-Senate seit 2011 bereits über 2.000 öffentliche Parkplätze vernichtet. Auch die angekündigten Dieselfahrverbote fügen der Mobilität schwere Schäden zu.  

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Dieser Senat ignoriert die Bedürfnisse der Bevölkerung nach einem Mobilitätsmix, der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt behandelt. Insbesondere Herr Rieckhof macht als Verkehrsstaatsrat alles verkehrt, was ein Verkehrsstaatsrat verkehrt machen kann. Rot-Grün hat die Parkplatzvernichtung mittlerweile perfektioniert und offenbar als Nonplusultra der Verkehrsplanung auserkoren. Anders sind die Umbaupläne für das östliche Alsterufer nicht zu erklären. Dabei befürworten auch wir die Radverkehrsförderung rund um die Alster. Und Geschichte wiederholt sich doch, denn wie vorher am westlichen werden nun auch am östlichen Alsterufer die Autofahrer zu Sündenböcken gemacht. Dass Staatsrat Rieckhof und seine Truppe die unausweichlichen Verdrängungseffekte nicht einmal mehr untersuchen wollen, ist ein Armutszeugnis. Diese Scheuklappenmentalität wird sich rächen. Denn Durchfahrtsbeschränkungen, wie jetzt rund um die Alster oder für Dieselfahrzeuge in der Max-Brauer-Allee und der Stresemannstraße geplant, erzeugen unweigerlich einen Verkehrsflickenteppich. Dieser ist pures Gift für die Mobilität in Hamburg.“

Quelle: cdu-hamburg.de

3 Kommentare

  • Jan-Hendrik Ahlers

    Stell dir vor, es ist kein Platz da und alle müssten sich kleinere Autos kaufen - Schlimm!

    Jan-Hendrik Ahlers Samstag, 15. Juli 2017 21:55 Kommentar-Link
  • Alsterbruder

    Lieber Denn is t Hering,

    Parkplätze auf der Zugspitze vernichten ist genauso wie Parkplätze an der Alster vernichten. Es hätte sie dort nie geben dürfen!

    Auf der Zugspitze fragt man sich oft, wie kommen die Menschen bloß da hin? So ist es auch an der Alster, nur 336 Parkplätze, aber tausende Menschen. Nutzen die vielleicht andere Verkehrsmittel oder gehen die etwa zu Fuß?

    Und nun mal ganz ehrlich, der Sündenbock Autofahrer nervt in Hamburg ganz gewaltig. Nicht nur beim Interview mit Rieckhof, welches mehrmals wegen des Autolärms wiederholt werden musste, sondern auch die meisten anderen Menschen in Hamburg. Lärmt, stinkt und ist gefährlich.

    Und wenn sie mit ihrem Diesel-Stinker nicht mehr zum Fischsterben in der Alster wegen Fahrverbot beitragen können, wen interessiert das? Die Fische!

    Alsterbruder Samstag, 15. Juli 2017 00:51 Kommentar-Link
  • Stephan Schmuck

    Richtig so! Ruhenden Verkehr von der Straße holen. Urbanen Raum wieder lebenswert machen.

    Stephan Schmuck Freitag, 14. Juli 2017 16:31 Kommentar-Link

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesVerkehrsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.