Alexander Bauer: „Hohe Verkehrssicherheit in Hessen im Bundesvergleich“ / „Neue Technik gegen Raserinnen und Raser“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Alexander Bauer: „Hohe Verkehrssicherheit in Hessen im Bundesvergleich“ / „Neue Technik gegen Raserinnen und Raser“ Alexander Bauer - cdu-fraktion-hessen.de
(BVP) „Überhöhte und unangepasste Geschwindigkeit gehört zu den Hauptuntersachen von Verkehrsunfällen. Gerade bei Unfällen mit schlimmsten Folgen, Schwerverletzten und Getöteten, spielt zu hohes Tempo oft eine entscheidende Rolle“, sagte Alexander Bauer, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag angesichts der heute von Innenminister Peter Beuth vorgestellten Hessischen Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2015. „Die Bekämpfung der Raserei auf hessischen Straßen bleibt deshalb ein Schwerpunkt der Polizei. Hessen geht hier voran“, lobte Bauer das von der Hessischen Polizeiakademie zusammen mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig erstmals entwickelte neue GPS-gestützte Geschwindigkeitsmessverfahren. Hiervon erhoffe sich die Polizei eine genauere und zugleich einfachere Messung, die nun in der Praxis in Hessen getestet werde.

Bauer zeigte sich erfreut, dass Hessen im Bundesvergleich als verkehrssicheres Land dastehe. „Auf 100.000 in Hessen zugelassene Fahrzeuge kamen im vergangenen Jahr 3.284 Unfälle. Das ist die niedrigste Häufigkeitszahl bundesweit“, erläuterte Bauer. Auch bei den besonders schweren, tödlich endenden Verkehrsunfällen liege Hessen besser als der Bundesdurchschnitt. „Je eine Million Einwohner sterben in Hessen 40 Menschen im Straßenverkehr“, so Bauer. Der Bundesdurchschnitt liege mit rund 43 getöteten Personen je eine Million Einwohner höher. „Dennoch ist jeder Verkehrstote einer zu viel. Wenn ein Mensch plötzlich aus dem Leben gerissen wird, dann bringt dies unendlich viel Leid über die betroffenen Familien. Das müssen wir so gut wie möglich verhindern und jeden Verkehrsteilnehmer zu Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme anhalten“, erklärte der CDU-Politiker. Trotz des langfristig sehr erfreulichen Trends mit einer beinahe Halbierung der Getöteten seit 2004 und weniger Schwerverletzten gegenüber dem Vorjahr, mahne der leichte Anstieg Getöteter im vergangenen Jahr zu Wachsamkeit.

Verkehrssicherheit sei immer ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Die Verantwortung des einzelnen Verkehrsteilnehmers stehe dabei im Mittelpunkt. Zur Verkehrssicherheit trage  aber auch die in den letzten Jahren weiter stark verbesserte aktive und passive Fahrzeugsicherheit bei ebenso wie Maßnahmen des Straßenbaus, die Arbeit der Polizei und nicht zuletzt ein effektiver Rettungsdienst, um für den Fall eines Unfalls dessen Folgen abzumildern. „Mein Dank gilt daher der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungsdiensten, die auch im vergangenen Jahr wieder hervorragende Arbeit geleistet haben“, sagte Bauer.
 
Quelle: cdu-fraktion-hessen.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesVerkehrsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.