DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Sondermeldung*

„Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer...

Jaeger: Kehrtwende von Sellering bei Karniner Brücke ist reine Wahlkampfrhetorik

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Jaeger: Kehrtwende von Sellering bei Karniner Brücke ist reine Wahlkampfrhetorik Johann Georg Jaeger - landtag-mv.de
(BVP) Im Artikel der Ostsee Zeitung "Sellering sagt Hilfe für Südanbindung zu" spricht sich der Ministerpräsident für den Wiederaufbau der Karniner Brücke aus. Dies kommentiert Johann-Georg Jaeger, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: “Wenn die Landesregierung den Wiederaufbau der Karniner Brücke wirklich vorantreiben wollte, hätte sie eine Vorentwurfsplanung mit konkreten Ausgangszahlen für das Projekt zur Anmeldung für den Bundesverkehrswegeplan erarbeitet. Diesen Aufwand, den andere Bundesländer aktiv betreiben, um für sie wichtige Projekte auf Bundesebene durchzusetzen, hat unser Verkehrsminister jedoch gescheut. Außerdem wurden wichtige Argumente, wie eine zweite Bahnverbindung zur Insel Usedom, gerade mit Blick auf mögliche Unfälle im bundeseigenen atomaren Zwischenlager Lubmin relevant, und der internationale Verkehr nach Polen nicht vorgebracht. So verwundert es leider nicht, dass das Projekt Karniner Brücke bereits in der Vorbedarfsplanung des Bundes, also in der ersten Runde, rausgeflogen ist. Dazu kommt, dass die Regierungsfraktionen eine kürzlich von uns vorgelegte Bahnstudie vehement kritisiert haben, in der diese Bahnanbindung ausdrücklich gefordert wird.

Wenn nun der Ministerpräsident beim Karniner Brückenfest den Besuchern nach dem Mund redet, ist das unlauterer Wahlkampf ohne Konsequenzen. Die Landesregierung schiebt die Verantwortung für ein auf Bundesebene abgelehntes Projekt weit von sich weg, war aber von Anfang an zu ambitionslos, um dieses Projekt im Bund durchbringen zu wollen."

Quelle: gruene-fraktion-mv.de

1 Kommentar

  • Sven Krein

    Sie erwähnen leider nicht, dass eine zweite Usedom Anbindung neben der Verbindung über Wolgast ohnehin entstehen wird. Nämlich mit dem beschlossenen Ausbau von Berlin - Angermünde -Stettin als Schnellbahnstrecke und der bereits bestehenden elektrifizierten Anschlussstrecke von Stettin nach Swinemünde, würde man über Stettin die Stadt Swinemünde auch in einer guten Fahrzeit von Berlin aus erreichen. Hier wäre es nur wichtig, in Gesprächen mit Polen, die nur wenige Kilometer lange Lücke zwischen Swinemünde (Ost) und Swinemünde Zentrum (UBB) zu schließen bzw. ggf. die vorhandene Strecke Stettin - Swinemünde ebenfalls auf 160 km/h zu ertüchtigen.
    Nun noch quasi eine "dritte" Usedom Anbindung über die Karniner Brücke, die ja auch "nur" nach Swinemünde führen würde, für einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag zu realisieren, halte ich für nicht zielführend. Mal davon abgesehen, dass eine Verbindung über Swinemünde für Reisende in den Inselnorden , z.B. nach Zinnowitz ohnehin uninteressant ist. Hier sollte man lieber hinter Anklam noch eine Verbindungskurve nach Wolgast bauen, um das zeitraubende Kopfmachen der Züge in Züssow entfallen lassen zu können.

    Beste Grüße

    Sven Krein
    Schubertweg 40
    16727 Velten

    Sven Krein Samstag, 26. November 2016 03:14 Kommentar-Link

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