Neuer Hubschrauber am Luftrettungsstandort Greifswald in Dienst gestellt / Glawe: Rettung aus der Luft kann entscheidenden Zeitvorteil bringen

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Neuer Hubschrauber am Luftrettungsstandort Greifswald in Dienst gestellt / Glawe: Rettung aus der Luft kann entscheidenden Zeitvorteil bringen Harry Glawe - landtag-mv.de - CDU-Fraktion
(BVP) Am Luftrettungsstandort Greifswald hat Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe als Schirmherr einen neuen Hubschrauber (Modell EC 145 C2) offiziell in den Dienst gestellt. „Im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern sind die Rettungshubschrauber unverzichtbar, da die Rettung aus der Luft einen entscheidenden Zeitvorteil bringen kann. Ein Notarzt ist so schnell vor Ort und der Patient kann zügig in ein geeignetes Krankenhaus transportiert werden. Davon profitieren die Patienten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Größerer Tank und Spezialtechnik an Bord – Hubschrauber verbessert medizinische Versorgung. Die am 10. April 1990 gegründete Station befindet sich am Universitätsklinikum Greifswald. Das Einsatzgebiet des Hubschraubers umfasst die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Zudem werden auch die Inseln Usedom, Rügen und Hiddensee mit betreut.

Betreiber ist die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG. Der Hubschrauber ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Im Jahr 2015 wurde Christoph 47 insgesamt 1.481 Mal alarmiert, im Jahr 2016 1.508 Mal und im Jahr 2017 1.460 Mal. Das neu in Dienst gestellte Modell hat einen größeren Tank, der häufigere Flugeinsätze ohne erneuten Stopp ermöglicht. So steht der Hubschrauber nach einem Einsatz schnell wieder zur Verfügung. Zudem wird mit der verbesserten Ausrüstung sichergestellt, dass Patienten, die eine Spezialtechnik zur direkten Sauerstoffversorgung benötigen oder automatische Reanimationssysteme, auch während des Transportes im Hubschrauber eine bedarfsgerechte umfassende Versorgung erfahren. „Mit dem neuen Modell verbessert sich die notfallmedizinische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es drei Rettungs-Transport-Hubschrauber-Standorte. Neben der Universitäts- und Hansestadt Greifswald liegen die weiteren Standorte am KMG-Klinikum in Güstrow und am Luftrettungszentrum Neustrelitz. Minister Glawe dankte abschließend den Einsatzkräften der Flugrettung: „Mit großer Fachkompetenz und Einsatzbereitschaft setzen sich das fliegerische Personal der DRF, das Rettungsdienstpersonal und die Klinikmitarbeiter jeden Tag dafür ein, Erkrankten schnellstmöglich zu helfen.“

Quelle: regierung-mv.de

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