Christopher Vogt: Koalition und CDU müssen sich für den LNG-Terminal in Brunsbüttel einsetzen

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Christopher Vogt: Koalition und CDU müssen sich für den LNG-Terminal in Brunsbüttel einsetzen Christopher Vogt - FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
(BVP) Zur aktuellen Berichterstattung über die Standortsuche für einen Flüssiggas-Terminal erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:

„Ich schätze Herrn Ferlemann sowohl persönlich als auch fachlich sehr und ich verstehe auch, dass er sich als Niedersachse für seine Heimatregion einsetzt. Bei seiner Haltung zum Bau des LNG-Terminals ist er aber schlichtweg auf dem Holzweg. In Niedersachsen hat man mittlerweile auch erkannt, dass ein LNG-Terminal große wirtschaftliche Chancen bietet, aber es macht eben viel mehr Sinn, diese Infrastruktur in Brunsbüttel zu bauen. Die Bundesregierung sollte das auch endlich einsehen.

Vor kurzem hat der Landtag über den Industriestandort Unterelbe debattiert und dabei haben sich sowohl die Koalition als auch die CDU- und die FDP-Fraktion dafür ausgesprochen, ein LNG-Terminal in Brunsbüttel zu bauen. Die Landesregierung und auch die Landes-CDU müssen der Bundesregierung nun klarmachen, dass das LNG-Terminal in Brunsbüttel mehr Sinn macht als in Wilhelmshaven. Ansonsten wäre das wieder einmal ein wirtschaftspolitisches Debakel für unser Bundesland, das wir uns nicht leisten können. Klar ist aber auch, dass von der Landesregierung endlich verlässliche Signale für eine bessere Anbindung des Industriestandortes Unterelbe mit einem Ausbau der B5 und der A20 mit Elbtunnel kommen müssen. Anderenfalls darf sich niemand wundern, wenn die Industrieansiedlungen südlich der Elbe realisiert werden, wie es schon bei Siemens in Cuxhaven der Fall war.“

Quelle: fdp-fraktion-sh.de

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