Alternative Gütertrasse für Mittelrheintal muss realisiert werden – Neue Machbarkeitsstudie ist erster, wichtiger Schritt

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Alternative Gütertrasse für Mittelrheintal muss realisiert werden – Neue Machbarkeitsstudie ist erster, wichtiger Schritt Alexander Schweitzer - SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz - A. Heimann
(BVP) Anlässlich der heute in Berlin vorgestellten Änderungen am Bundesverkehrswegeplan erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer: „Es ist ermutigend, dass der Bund heute eine Machbarkeitsstudie für eine neue Gütertrasse abseits des Mittelrheins angekündigt hat. Eine solche Studie ist ein erster, wichtiger Schritt, um mittelfristig eine neue Bahnverbindung zu bauen und damit das Rheintal zwischen Bingen und Koblenz zu entlasten. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD auf Bundesebene hatte die SPD-Rheinland-Pfalz eine erneute Prüfung der Projekte im Potenziellen Bedarf durchgesetzt. Auch wenn die Alternativtrasse nicht in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen wurde, so ist die angekündigte Machbarkeitsstudie ein wichtiges Signal für die lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger im Mittelrheintal. Aus Sicht der SPD-Fraktion muss diese Studie nun rasch realisiert werden.“ Alexander Schweitzer hatte den Koalitionsvertrag unter anderem an diesem Punkt für die Bundes-SPD verantwortlich ausgehandelt.

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Benedikt Oster, ergänzt: „Die Menschen im Mittelrheintal leiden enorm unter dem Güterverkehr: Die hohe Zahl der Züge mit zum Teil noch sehr alten und lauten Waggons rufen gesundheitliche Schäden hervor und führen dazu, dass mancherorts viele Menschen wegziehen. Auch der Tourismus im Mittelrheintal leidet unter der Lärmbelastung. Nicht zuletzt zur Vermeidung von Kapazitätsengpässen im Güterverkehr muss die bereits seit Langem geforderte alternative Trasse mittelfristig realisiert werden. Als SPD-Fraktion setzen wir uns hierfür mit Nachdruck ein.“

Quelle: SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz

1 Kommentar

  • Frank Gross

    Es gibt weder nach geltendem Recht (Kosten/Nutzen von Investitionen) noch verkehrstechnisch (zulässige Steigungen und Neigungen für Güterzüge) auch nur eine geringste Chance für eine solche Ausweichstrecke, das hat das Verkehrsministerium (der beamtete Teil) immer wieder klargemacht.
    Die vorhandenen Strecken, Mittelrhein und Siegtal, können den gesamten künftigen Verkehr aufnehmen durch Digitalisierung sowie durch längere, schnellere und schwerere Züge. In Summe werden also weder der Lärm noch der Schmutz und die Gefahren sich verringern. Politik lügt sich und den Menschen da etwas in die Tasche, dass die Wähler schon zuletzt schon kommentiert haben...

    Frank Gross Freitag, 09. November 2018 17:01 Kommentar-Link

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