Verkehrsinfrastruktur: Ministerium weist Kritik des VCD Saar zurück

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Verkehrsinfrastruktur: Ministerium weist Kritik des VCD Saar zurück Anke Rehlinger - saarland.de - Dirk Guldner
(BVP) Das Wirtschaftsministerium hat Kritik des VCD Saar am Umgang mit der Verkehrsinfrastruktur zurückgewiesen. Im Saarland fließen dieses Jahr rund 140 Mio. Euro in Verbesserungen des Straßennetzes. Erhaltung und Instandsetzung stehen dabei neben dem Neubau sowie dem Um- und Ausbau im Vordergrund. Diese Zahl hatte Verkehrsministerin Anke Rehlinger kürzlich bei einem Pressetermin genannt. Der Landesbetrieb für Straßenbau realisiert das Jahr über mit mehr als 70 Projekten ein eindrucksvolles Investitionsvolumen. Bundesstraßen und Autobahnen bilden den Schwerpunkt. Hier kann der LfS im Rahmen der Auftragsverwaltung rund 119 Mio. Euro Bundesmittel verbauen. Rund 21 Mio. Euro Landesmittel fließen in Projekte an Landstraßen.

In die Sanierung von Brücken werden im Saarland bis 2025 mindestens 200 Mio. Euro gesteckt. Vor allem Autobahnbrücken werden auf Vordermann gebracht. Im „Sonderprogramm Brückenertüchtigung“ des Bundes sind vier saarländische Bauwerke berücksichtigt.

•    Ersatzneubau im Zuge der A8 bei Einöd-Ingweiler (Gesamtkosten 7,3 Mio. Euro)
•    Instandsetzung der Talbrücke Großenbruch im Zuge der A8 bei Neunkirchen/Spiesen (Gesamtkosten 5,8 Mio. Euro)
•    Instandsetzung der Ellbachtalbrücke im Zuge der A8 bei Saarwellingen (Gesamtkosten 5,2 Mio. Euro)
•    Ersatzneubau der Illtalbrücke im Zuge der A1 bei Eppelborn (Gesamtkosten 9,7 Mio. Euro)

Ministerin Anke Rehlinger hat festgelegt, dass der Erhaltung von Brücken in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk gewidmet wird. Bis zum Jahr 2019 werden die jährlichen Erhaltungsmittel voraussichtlich auf rund 85 Mio. Euro steigen. Der Anteil der Brücken daran wird mittelfristig von bisher 30 auf 40 Prozent erhöht.

Zusätzlich wurde für den Straßenbauplan 2017 im Sonderprogramm „Brückenmodernisierung“ ein weiteres Bauwerk angemeldet, der Ersatzneubau der Grumbachtalbrücke im Zuge der A6 bei St. Ingbert mit Gesamtkosten von voraussichtlich 45 Mio. Euro.  

Quelle: wirtschaft.saarland.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesVerkehrsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.

BundesWirtschaftsPortal

Der Feed konnte nicht gefunden werden!