Antrag Sanierungsstau beseitigen – Ertüchtigung der Infrastruktur koordinieren Baustellenchaos verhindern

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Antrag Sanierungsstau beseitigen – Ertüchtigung der Infrastruktur koordinieren Baustellenchaos verhindern Ulrich Thomas - CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt - Rayk Weber
(BVP) Auf Initiative der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt bringen die Koalitionsfraktionen einen Antrag zur besseren Koordinierung von Infrastrukturbaumaßnahmen zur kommenden Landtagssitzung ein. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher und stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Thomas: „Täglich stehen Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer in Staus. Sie sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr nicht nur ein großes Ärgernis, sie belasten zudem Volkswirtschaft und Umwelt. Im Jahr 2017 gab es laut ADAC rund 723.000 Staus in Deutschland. In Sachsen-Anhalt summierten sich diese auf eine Länge von 23.278 Staukilometer. Verkehrsbehinderungen u. a. auch durch nicht oder unzureichend abgestimmte Baumaßnahmen zwischen Bund, Land oder Kommunen.

Dass die Infrastruktur ertüchtigt werden muss, steht außer Frage. Die damit einhergehenden, temporären Beeinträchtigungen sind unvermeidbar – ohne die Erneuerung der Infrastruktur wären sie auf Dauer größer – sie müssen jedoch minimiert werden. Moderne Verkehrsleitsysteme können helfen, Verkehre im Fluss zu halten. Dies setzt aber voraus, dass mögliche Umleitungsstrecken nicht durch zusätzliche Baumaßnahmen blockiert werden. Ein flächendeckendes Baustellenmanagement ist ein Lösungsansatz. Weiterhin muss das Zeitmanagement für die Baustellenbewirtschaftung deutlich gestrafft werden. Dazu sind die Vorgaben des ‚Leitfadens Arbeitsmanagement für Bundesautobahnen‛ umzusetzen.  

Wir wollen:
-    eine bessere Koordinierung und Abstimmung von Infrastrukturbaumaßnahmen,
-    verkehrsbedingte Einschränkungen auf ein Mindestmaß begrenzen,
-    die Erstellung eines digitalen und öffentlich einsehbaren Katasters öffentlicher Baumaßnahmen,
-    eine Gewährleistung von Fördermitteln bei Verschiebung von Maßnahmen.“

Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt

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