Nahverkehrsplan 2018 bis 2022 / Roberto Kobelt: Nahverkehr weiter ausbauen und Anbindungen verbessern

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Nahverkehrsplan 2018 bis 2022 / Roberto Kobelt: Nahverkehr weiter ausbauen und Anbindungen verbessern Roberto Kobelt - gruene-fraktion.thueringen.de - BÜNDNIS 90-DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen
(BVP) Das Thüringer Verkehrsministerium hat heute den Nahverkehrsplan für die Jahre 2018 bis 2022 vorgestellt. Dazu erklärt Roberto Kobelt, verkehrspolitischer Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Der Nahverkehrsplan ist eine gute Grundlage für die Planung bis 2022. Vor allem in Ostthüringen war unser Engagement erfolgreich: Der Plan sieht eine bessere und schnelle Nahverkehrsanbindung Ostthüringens nach Erfurt, Bayern, Leipzig und Halle/Saale - als Ersatz für den Wegfall des ICE-Halts in Saalfeld, Jena und Weimar - vor.

Für Weimar ist der S-Bahn-Takt - alle 15 Minuten nach Erfurt – ein großer Erfolg“, so Roberto Kobelt. „Bei der Umsetzung des Nahverkehrsplanes in den nächsten Fahrplänen sind für uns folgende Punkte wichtig: Wir wollen schwach ausgelastete Strecken mit einem besseren Angebot und der Verknüpfung mit Rad und Bus wieder stärken. Streckenstillegungen und Schließungen von Bahnhalten wird es mit uns nicht geben.
 
Die Elektrifizierung von Bahnstrecken, wodurch Luftverschmutzung und Lärm reduziert werden kann, wurde mit der Mitte-Deutschland-Verbindung in einem ersten Schritt begonnen, ein weiterer Ausbau ist notwendig“, erklärt der bündnisgrüne Verkehrspolitiker.
 
„Aus unserer Sicht ist die Voraussetzung für eine optimale Nutzung des Nahverkehrs außerdem ein attraktives und unbürokratisches Ticketsystem  - beispielsweise ein preisgünstiges Thüringenticket.
 
Perspektivisch wollen wir neben der weiteren Umsetzung des Thüringentaktes außerdem das Angebot an landesweiten Buslinien weiter ausbauen und mit optimaler Verknüpfung zum Schienenpersonennahverkehr und Anbindung der Bahnhöfe ans Radwegenetz eine verbessertes Mobilitätsangebot etablieren“, so Roberto Kobelt abschließend.

Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen
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