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Bayern muss Reaktivierung von Bahnstrecken aktiv betreiben

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Bayern muss Reaktivierung von Bahnstrecken aktiv betreiben Markus Ganserer - gruene-fraktion-bayern.de
(BVP) Markus Ganserer kritisiert starre Kriterien zur Bewertung von Reaktivierungsprojekten: „Hier müssen wir praxisgerechter werden“ Die Aufnahme des regelmäßigen Bahnverkehrs zwischen Viechtach und Gotteszell ab Montag, 12. September, nimmt der verkehrspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Markus Ganserer, zum Anlass, weitere Streckenreaktivierungen in Bayern zu fordern. „Dies ist einer der klaren Grundsätze unseres Landesentwicklungsprogramms und muss von der Politik aktiv betrieben werden“, so Markus Ganserer. Bahn- und ÖPNV-Angebote müssten in allen Landesteilen verbessert werden – „sonst hätte man sich die Aufnahme gleichwertiger Lebensverhältnisse als Verfassungsziel gleich sparen können.“

In Bayern warteten noch zahlreiche andere Strecken „sehnsüchtig darauf, aus ihrem Dornröschenschlaf wachgeküsst zu werden“, weiß Markus Ganserer. Zwischen Passau und Freyung, Jossa und Wildflecken, Gunzenhausen und Nördlingen, Schweinfurt und Kissingen gebe es sowohl Schienenwege als auch Bedarf für Bahnverkehr. „In vielen anderen Bundesländern werden Bahnstrecken fleißig reaktiviert, in Bayern stehen die Räder still, weil ausgerechnet Verkehrs-Staatssekretär Gerhard Eck und Verkehrsminister Herrmann im Bremserhäuschen sitzen“, ärgert sich Markus Ganserer. Er nennt die Kriterien zur Bewertung von Reaktivierungsprojekten zu starr: „Der Ländliche Raum braucht Heizer und keine Bremser, damit es künftig auch im ländlichen Raum wieder vielerorts heißt: Die Bahn kommt!“

Quelle: gruene-fraktion-bayern.de

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