Hier muss das Fürsorgeprinzip im Sinne der Flughafenbelegschaft greifen

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Hier muss das Fürsorgeprinzip im Sinne  der Flughafenbelegschaft greifen Christian Magerl - christian-magerl.de
(BVP) Dr. Christian Magerl fordert Umstieg auf alternative und gesundheitlich unbedenkliche Sprengstoffsuchgeräte am Flughafen München. In der Debatte um Gesundheitsschäden durch die am Flughafen München eingesetzten Sprengstoffsuchgeräte fordert der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag und Freisinger Grünen-Abgeordnete Dr. Christian Magerl ein Umschwenken des CSU-Innenministers auf eine „für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fürsorgliche Lösung“. Die Landtags-Grünen sehen Minister Herrmann hier in der direkten Zuständigkeit, da die Flughafen-Sicherheitsgesellschaft SGM eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Freistaats Bayern ist.   

Statt auf der Unbedenklichkeit der eingesetzten Geräte vom Typ Sniffer zu beharren und damit die nicht von der Hand zu weisenden Beeinträchtigungen der Belegschaft zu ignorieren, sollte der Umstieg auf ein nachweislich ungefährliches Gerät erwogen werden. Christian Magerl: „Mit dem EGIS III der Firma Thermofischer ist ein Gerät verfügbar, bei dem es bislang zu keinerlei gesundheitlichen Beeinträchtigungen gekommen ist.“ Angesichts des insgesamt geringen zeitlichen Anteils der Sprengstoffsuche am gesamten Abfertigungsprozess sei die um einige Sekunden längere Analysezeit der Alternativgeräte (12 Sekunden*) durchaus zu rechtfertigen. „Hier muss das Fürsorgeprinzip im Sinne der Flughafenbelegschaft greifen“, fordert Christian Magerl, der sich nicht nur eine Beilegung des schwelenden Konflikts um die Sprengstoffsuchgeräte erhofft, sondern auch die Wiederherstellung eines guten Betriebsklimas am Flughafen München.

* Die Informationen zum alternativen Sprengstoffsuchgerät EGIS III gehen aus der aktuellen Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Christian Magerl und Rosi Steinberger zurück.

Quelle: gruene-fraktion-bayern.de

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