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Die GRÜNE JUGEND Berlin unterstützt den Volksentscheid Fahrrad in Berlin

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Die GRÜNE JUGEND Berlin unterstützt den Volksentscheid Fahrrad in Berlin pixabay.com
(BVP) Wenn wir Klimaschutzziele ernst nehmen und für ein lebenswertes Berlin streiten, dürfen wir nicht zulassen, dass sich noch längere Blechkolonnen stinkend und lärmend durch unsere überfüllten Straßen schieben. Die GRÜNE JUGEND Berlin setzt sich daher ein für eine ökologische und solidarische Infrastruktur. Das bedeutet eine Stärkung des ÖPNV und vor allem auch des Radverkehrs. Bereits jetzt steigen immer mehr Berliner*innen um aufs Fahrrad. Doch: Wer in Berlin Fahrrad fährt, tut dies gewiss nicht wegen, sondern trotz der Politik des Senats. Das möchten wir ändern! Wir wollen, dass sich das Bild auf der Straße konsequent ändert und dass Fahrradfahren in Berlin endlich richtig Spaß macht. Der Volksentscheid basiert auf einer Analyse, die wir teilen: Jedes Rad, das ein Auto ersetzt, steigert die Lebensqualität aller. Und daran anknüfend: Es passiert zu wenig für den Radverkehr in Berlin. Es gibt kein Umsetzungskonzept für das beschlossene Radverkehrskonzept, keine stimmige Planung, geschweige denn Reparatur und Verknüpfung von bestehender Infrastruktur. Der Volksentscheid möchte dies ändern und mehr Menschen dazu bringen, umzusteigen und das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel etablieren.
 
Dabei hat sich der Entscheid zehn Hauptziele gegeben, welche im Wesentlichen mit unseren langjährigen GRÜNE JUGEND Berlin-Forderungen übereinstimmen. Sie fordern Fahrradstraßen, breite Radverkehrsanlagen an den Hauptstraßen, sie wollen Kreuzungen sichern, Abstellmöglichkeiten schaffen, eine Grüne Welle für Radfahrende einführen, Radschnellwege, Sicherheit für Fahrräder und mehr Planungsstellen.
 
Keines dieser Ziele widerspricht unserer Vorstellung von einem zukunftsfähigen Mobilitätskonzept. Doch auch sie sind aus unserer Sicht nicht perfekt. Es geht alles nicht schnell genug, wir müssen den Autos wirklich den Kampf ansagen, die polizeiliche Fahrradstaffel ist vielleicht besser als nichts, es braucht aber vor allem eine Umlagerung, die Verbindung von Rad und ÖPNV muss gewährleistet werden durch Mitnahmemöglichkeiten, wir fordern ein funktionierendes Leihsystem sowie explizit auch baulich abgetrennte Radwege. Wir stehen für Null Toleranz für 2. Reihe Parken und wollen überall in der Stadt Fahrradkarten aufstellen.
 
Dennoch ist der Radentscheid das wahrscheinlich Fortschrittlichste, was in den letzten Jahren konkret gestartet wurde auf diesem Gebiet - und mehr, als ein Senat wie der rot-schwarze sich jemals erdenken könnte. Daher untertsützt die GRÜNE JUGEND Berlin den Radentscheid, wird aktiv dafür werben, Unterschriften sammeln - und sich weiterhin für eine radikale Verkehrswende einsetzen.
 
Quelle: GRÜNE JUGEND Berlin

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