Gerber: „Boryszew gibt der Uckermark wichtige Impulse“ / Wirtschaftsminister sagt Automobilzulieferer für Wiederaufbau seines Werkes Hilfe zu

(BVP) Mit großer Erleichterung hat Wirtschaftsminister Albrecht Gerber die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass der Automobil-Zulieferer Boryszew sein Werk in Prenzlau (Landkreis Uckermark) wieder aufbaut. Die Fabrik war im April dieses Jahres in weiten Teilen abgebrannt. Jetzt gab die Firmenzentrale in Warschau bekannt, dass man das Werk nicht nur wieder errichten, sondern zudem erweitern wolle. Als einen Grund für die Entscheidung nannte man die gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeiter. Bis Ende 2016 soll eine moderne neue Produktionshalle auf einer Fläche von 16.000 Quadratmetern entstehen. Außerdem sollen zusätzlich zu den bisher 300 Arbeitsplätzen weitere 70 neue Stellen geschaffen werden.
 
„Das ist eine sehr gute Nachricht – in erster Linie für die Prenzlauer Boryszew- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die endlich Klarheit über ihre berufliche Zukunft haben, aber auch für die ganze Region. Boryszew wird der Uckermark wieder wichtige wirtschaftliche Impulse geben“, sagte Gerber. Die Firma, die bis zu dem Brand in Prenzlau vielfältige Teile für die Automobilindustrie produziert hatte, sei ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. „Wir werden das Unternehmen nach Kräften unterstützen“, kündigte der Minister an.
 
Die Hauptstadtregion hat sich in den vergangenen Jahren zu einem „Autoland“ entwickelt. In Berlin-Brandenburg sind in der Branche weit mehr als 200 Unternehmen mit mehr als 20.000 Beschäftigten sowie zahlreiche universitäre und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ansässig. Im Rahmen der gemeinsamen Innovationstrategie von Brandenburg und Berlin bildet der Bereich „Verkehr, Mobilität und Logistik“ einen von fünf Branchenschwerpunkten.
 
In Brandenburg ist die Automotive-Branche mit Ausnahme einiger Großunternehmen wie beispielsweise der ZF Getriebe GmbH in Brandenburg a.d.H. oder Mercedes-Benz in Ludwigsfelde vornehmlich klein- bis mittelständisch organisiert. Fast alle der Mittelständler sind als Komponenten- und Bauteilzulieferer aktiv.
 
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