Tagungshotels und Eventlocations

Landesschülerrat und Junge Liberale fordern kostenloses Oberstufenticket

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Landesschülerrat und Junge Liberale fordern kostenloses Oberstufenticket Lars Alt - Junge Liberale Niedersachsen e.V.
(BVP) Der Landesschülerrat und die Jungen Liberalen Niedersachsen fordern eine kostenlose Schülerbeförderung in der Sekundarstufe II. Denkbar wäre laut der beiden Jugendverbände auch eine Öffnung des Semestertickets für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie der Berufsschulen in Niedersachsen. Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Lars ALT, erklärt: „Die Monatskarte ist in vielen Familien eine hohe Belastung. Wenn wir es in Niedersachsen nicht einmal organisiert bekommen, dass die Schülerinnen und Schüler kostenfrei zur Schule kommen, müssen wir in die Diskussion über die Schulqualität erst gar nicht einsteigen. Das Schulangebot wird in der Fläche auf Grund des demografischen Wandels in den kommenden Jahren geringer, was mit längeren Fahrzeiten für die Schülerinnen und Schüler und höheren Kosten für die Eltern verbunden ist. Das Land und die Kommunalpolitiker dürfen die Familien mit diesen steigenden Kosten nicht alleine lassen.“

Die Landesvorsitzende des Landesschülerrates, Olivia ZAKRZEWSKI erklärt dazu: „Sobald ein Schüler in die gymnasiale Oberstufe oder auf eine Berufsbildende Schule kommt, muss er die Kosten für sein Busticket selber zahlen. Im Zweifel kann dies bis zu 100 Euro monatlich ausmachen. Nur nach einer Bedürftigkeitsprüfung werden die Kosten für das Ticket übernommen. Es darf nicht sein, dass wir den Schülerinnen und Schülern aus sozial schwächeren Familien auf dem Weg zur Hochschulreife oder zum Berufsschulabschluss Steine in den Weg legen. Eine solche Politik ist keine Grundlage für starke Schulen in Niedersachsen.“
 
Quelle: julis-niedersachsen.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesVerkehrsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.