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Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft beim Bau der A14 / Kein Kilometer Autobahn ohne Begrünung

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Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft beim Bau der A14 / Kein Kilometer Autobahn ohne Begrünung Cornelia Lüddemann - gruene-sachsen-anhalt.de
(BVP) Mit einer Kleinen Anfrage „Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft beim Bau der A 14“ hat die verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Cornelia Lüdemann, eine Aufstellung der Ausgleichsmaßnahmen erfragt. Zu der jetzt vorliegenden Antwort erklärt sie:

„Wichtig für die Akzeptanz von Großprojekten - wie der Lückenschluss der A14 - ist eine transparente Kommunikation mit der Öffentlichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern, den beteiligten Trägern öffentlicher Belange und den anerkannten Verbänden, stellt das Verkehrsministerium richtigerweise in seiner Antwort fest. Ebenso wichtig ist es Kostensteigerungen genau aufzuschlüsseln, sie als Teil der Gesamtbaumaßnahme zu betrachten und nicht als zusätzliche Belastung. Im Übrigen erfolgen Kostensteigerungen in allen Bereichen der Baumaßnahme A14. Ich erwarte, dass Verkehrsministerium und Landesstraßenbaubehörde aus den Erfahrungen Schlussfolgerungen für künftige Planungen und Bauvorhaben zieht, um künftig schnell und mit hoher Akzeptanz und Beachtung aller Umweltanforderungen planen und bauen zu können.“

„Wir freuen uns, dass die Bau- und Planungsmaßnahmen für den Bau der A14 im Zeitplan liegen. Um dabei auch weiter in der Spur zu bleiben, ist es wichtig, aus den Fehlern bei früheren Teilabschnitten der A14 zu lernen. Die Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in die Natur und Landschaft der Altmark sind grundlegender Teil der Genehmigung zum Bau. Sie umzusetzen ist unabdingbarer Bestandteil des gesamten Bauprojekts A14. Kein Kilometer Autobahn ist ohne die Begrünung der Umgebung zu haben.“

„Nicht nur uns Grünen ist es wichtig, dass die Beeinträchtigungen der Natur beim Bau ökologisch vollständig ausgeglichen werden. Dies war sowohl der Weg zur Einigung mit dem BUND Sachsen-Anhalt, dem wir Grüne den Weg gebahnt haben, als auch der gerichtlich festgestellte Mangel früherer Planungen. Wir betrachten dabei die Ausgleichsmaßnahmen als ökologisches Großprojekt für die grünste Autobahn Deutschlands.“

„Die A14 und die dafür einzusetzenden Finanzmittel sollten Anlass geben, grundsätzlich über neue Verkehrspolitik nachzudenken und eine Mobilitätswende weg von der Autozentriertheit anzustreben.“

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt

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