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Bauarbeiten an wichtigen Straßen im Süden Sachsen-Anhalts planmäßig beendet / Neue Wipperbrücke in Sandersleben wird für Verkehr freigegeben

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(BVP) Nach einer Bauzeit von knapp acht Monaten wird im Laufe des Freitags in Sandersleben (Landkreis Mansfeld-Südharz) die neue Brücke über die Wipper planmäßig für den Verkehr freigegeben. „Der Brückenneubau ist eine Restleistung des Landes an der zur Kreisstraße 2331 umgewidmeten, ehemaligen Landesstraße 152“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor der Verkehrsfreigabe. Das Land habe mehr als 580.000 Euro in den Ersatzneubau investiert. Es sei üblich, dass der frühere Baulastträger – in diesem Fall das Land – die Straße einschließlich aller Bauwerke in einem einwandfreien Zustand an den Landkreis (neuer Baulastträger) übergebe, fügte der Minister hinzu.

Nach Informationen von Webel war zunächst die alte Brücke abgerissen worden, bevor an gleicher Stelle mit der Tiefgründung des Neubaus begonnen wurde. Den Überbau bilden nun Fertigteile. Das Bauwerk verfügt auf jeder Fahrbahnseite über einen Gehweg. Neben dem eigentlichen Brückenbau sind auch die Straßenanschlüsse auf beiden Seiten der neuen Brücke auf einer Länge von jeweils 25 Metern angepasst und saniert worden. Eine regelgerechte Absturzsicherung (Geländer und innerorts 15 cm Bordanschlag) komplettiert das Bauvorhaben.

Während der Bauarbeiten war die K 2331 im Brückenbereich voll gesperrt. Der gesamte Verkehr wurde über Sandersleben bis zum Kreisel Welfesholz und von hier weiter nach Hettstedt umgeleitet. Fußgänger konnten die Wipper jedoch weiterhin auf einer eigens dafür errichteten Behelfsbrücke im Bereich der Baustelle überqueren.

Wieder freie Fahrt auf der Ortsumfahrung Hettstedt

Freie Fahrt besteht schon seit Anfang des Monats auf der Ortsumfahrung Hettstedt (Bundesstraße 180). Die Restarbeiten sind nun abgeschlossen, so dass die Maßnahme in der nächsten Woche abgenommen werden kann. Hier wurde in den zurückliegenden drei Monaten die rund zehn Jahre alte Fahrbahndecke auf einer Länge von mehr als vier Kilometern erneuert. Nach Auskunft von Webel wurden knapp 1,2 Millionen Euro in die Straßensanierung investiert, wobei auch auf der Rampe zur B 86 und im Kreuzungsbereich mit der Landesstraße (L) 158 die alten Decken abgefräst und durch neuen Kompaktasphalt ersetzt werden.

Die Maßnahme ist in insgesamt vier Abschnitten realisiert worden. Dabei musste die B 180 während der gesamten Bauzeit voll gesperrt werden. Die weiträumige Umleitung führte über Klostermansfeld, Hettstedt und Siersleben.

Damit unsere Straßen auch künftig dem zunehmenden Verkehrsaufkommen standhalten, müssen wir sie in Schuss halten, betonte der Minister und bat alle Verkehrsteilnehmer noch einmal um Verständnis für die häufig unvermeidlichen Umleitungen.

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