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Böhme / Falken: Nach Osterferien 10 €-Bildungsticket in allen sächsischen Verkehrsverbünden einführen

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Böhme / Falken: Nach Osterferien 10 €-Bildungsticket in allen sächsischen Verkehrsverbünden einführen Marco Böhme - dielinke-sachsen.de - DiG - trialon
(BVP) Mit dem sachsenweiten „Bildungsticket" ist ein Vorzeige-Vorhaben der Koalition gescheitert. Es gibt dennoch Möglichkeiten, Verbesserungen beim Thema Schülerbeförderungskosten zu erreichen. Marco Böhme, mobilitätspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, stellt fest: „Wir brauchen ein einfach nutzbares und vor allem erschwingliches ÖPNV-Angebot im Ausbildungsverkehr. Es geht also um Busse und Bahnen, um Linien und Taktfrequenzen, und insbesondere um einen preiswerten Tarif. Der Freistaat sollte mit den Verkehrsverbünden sofort gemeinsam eine 10 €-Monatskarte für den Ausbildungsverkehr einführen (Schulen und Berufsschulen). Der Freistaat finanziert die Deckungslücke, gibt den Verbünden aber auch einheitliche Qualitäts- und Angebotsstandards vor - die Schülerinnen und Schüler sollen den ÖPNV positiv wahrnehmen und auch nach Beendigung der Schule Busse und Bahnen nutzen.
 
Alles in allem würde der Freistaat recht schnell Verbesserungen schaffen und sich gleichzeitig das Türchen für ein Landesbildungsticket offen halten."
 
Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, fügt hinzu:
 
„Unser Ziel ist die wohnortnahe Schule für alle. Die Staatsregierung steuert leider schon länger in eine andere Richtung: Frühe Trennung der Klassen und Entsendung an zentralisierte Schulstandorte. Mit jedem Schulstandort, der in den letzten Jahren geschlossen wurde, haben sich Wege verlängert und Mobilitätskosten erhöht.
 
Das alles führt(e) aber eher zu längeren Warte- und Fahrtzeiten im Schülerverkehr. Und dafür bezahlen die Eltern. Ich fordere die Staatsregierung auf, für eine bezahlbare und gut organisierte Schülerbeförderung zu sorgen. Die krassen Unterschiede bei den Kostenerstattungen im Schülerverkehr zwischen den sächsischen Landkreisen müssen schnellstens beendet werden."
 
Quelle: Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag

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