Deutsche Luftfahrt verlangt Maskenpflicht in Flugzeugen

Deutsche Luftfahrt verlangt Maskenpflicht in Flugzeugen

In Deutschland wird über erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen nachgedacht. Nun hat auch die Luftfahrt ein Papier für die baldige Wiederaufnahmephase veröffentlicht.

Passagierflüge sind in Deutschland aufgrund der Coronapandemie um mehr als 90 Prozent eingebrochen. Im Anbetracht der ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat auch die deutsche Luftfahrt ein Papier für die Wiederaufnahmephase verabschiedet, das der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) vorliegt.

Das Konzeptpapier sieht unter anderem vor, dass vom Boarding bis zum Verlassen des Flugzeugs alle Passagiere eine Schutzmaske tragen. In dem Papier heißt es dazu, dass „eine entsprechende Verpflichtung des Passagiers, eine Schutzmaske mitzuführen und aufzusetzen besteht.“ Personen, die ohne Maske am Flughafen erscheinen, könnten also ihr Flugzeug nicht betreten. Dies gilt sowohl für kurze innerdeutsche oder europäische Flüge als auch für Interkontinentalflüge.

Zahlreiche Maßnahmen zum Schutz auf Flügen

Um die Passagiere und das Personal der Flughäfen und Airlines vor Infektionen zu schützen, sieht das Papier für die Wiederaufnahmephase mehr als Maßnahmen vor. Passagiere sollen dazu bereits beim Online-Check-In Angaben zu ihrem Gesundheitszustand machen und bestätigen, dass keine Corona-Infektion vorliegt. Bei nicht ausgelasteten Flügen ist außerdem ein fester Sitzplan vorgesehen, der einen möglichst großen Abstand schaffen soll. Anhalten sollen die Maßnahmen der Wiederaufnahmephase für vorerst sechs Wochen.