Bayern braucht eine kluge Verkehrspolitik / Grüne fordern mehr Geld für die Schiene und Stopp der 2. Stammstrecke

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Bayern braucht eine kluge Verkehrspolitik / Grüne fordern mehr Geld für die Schiene und Stopp der 2. Stammstrecke Eike Hallitzky - gruene-bayern.de
(BVP) Die Menschen in ganz Bayern wollen und brauchen eine Stärkung des umweltfreundlichen Schienenverkehrs. Einem entsprechenden Beschluss stimmten die Grünen auf ihrem Kleinen Parteitag am 1. April 2017 einstimmig zu. Landesvorsitzender Eike Hallitzky: „Wir fordern eine Mobilitätsgarantie für alle Bürgerinnen und Bürger. Rückgrat für den Personenverkehr muss ein modernes und leistungsfähiges Schienennetz sein – und zwar in allen Landesteilen, nicht nur in den Ballungsräumen.“ Die Grünen fordern, Dieselloks so schnell wie möglich zu verbannen und sämtliche Strecken zu elektrifizieren. Hier hinke Bayern allen anderen weit hinterher. Zudem sollen Bahnstrecken im ländlichen Raum reaktiviert werden.

Mit dem Beschluss, in der Münchner Innenstadt einen zweiten S-Bahn-Tunnel zu graben, habe die CSU-Regierung die Weichen falsch gestellt, so die Grünen. Zum einen gebe es keine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation in der Region München. Zum anderen würde das knapp vier Milliarden Euro teure CSU-Prestige-Projekt die auf Bayern entfallenden Fördermittel für den Schienenpersonennahverkehr (GVFG-Mittel) auf Jahre hinaus vollständig verbrauchen. „Damit verzögert und stoppt die CSU mit einem Schlag sämtliche Schienenverkehrs-Projekte in ganz Bayern“, so Hallitzky.

Die Grünen haben ein Fahrplan- und Infrastrukturkonzept vorgelegt, das vorsieht, die Kapazität des gesamten Netzes der S-Bahn München zu verdoppeln und einen durchgehenden 10-Minuten-Takt auf allen Linien zu garantieren. „Ein solches Gesamtkonzept für München ist die CSU-Regierung bislang schuldig geblieben“, erklärt Hallitzky.

Quelle: gruene-bayern.de

1 Kommentar

  • ralf grunow

    Liebe GRÜNE, das ist ein Anfang als Gegenposition. Förderung der Schiene in ganz Bayern und nicht nur in München. Aber es gäbe noch so viel mehr Themen... als zukunftsweisende Verkehrspolitik mit grüner Handschrift. Bitte, zeigt noch mehr Mut und werdet noch grüner, indem sich alle 'grünen' Pendler auch an der eigenen Nase packen: Zum Beispiel durch Abschaffung der Pendlerpauschale, sogar Verkehrs-Experten fordern dies schon lange : http://www.deutschlandradio.de/text-und-audio-suche.287.de.html... Hier liegt vieles im Argen, zB die ohnehin besser Verdienden, die sich ein Häuschen im Grünen leisten können werden subventioniert und verpesten die Luft der Innenstädte und gefährden die Gesundheit der dort lebenden. Die Zersiedelung der Landschaft, obwohl wir Deutschen weniger werden und viele andere Aspekte. Das übrige Geld könnte dann in grüne Öffis eingesetzt werden, wie in Holland - dort wird Fahrradfahren (und somit Bewegung, Sport) gefördert und die Nutzung der Öffis, sonst nix! Deutschland insbes. HERR DOBRINDT macht Verkehrspolitik der 50-er-Jahre... abhängig von Dieselstinkern und tut so, als wäre das alles n Ordnung mit den gesundheitsschädigen Stickoxiden. Macht bitte auch dazu Vorschläge im WAHLKAMPF und ihr zeigt, dass ihr wirklich noch GRÜN und nicht 'Auto-GRÜN' seid, denn sonst traut sich ja keine Partei an dieses Thema heran. Danke! MFG Ralf Grunow, Passau

    ralf grunow Sonntag, 09. April 2017 13:26 Kommentar-Link

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