DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Sondermeldung*

„Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer...

Den Firmenwagen absetzen - das sollte berücksichtigt werden

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(BVP) Wer selbständig ist, muss meist auch mobil sein. Sei es im Rahmen der Akquise, für die Abarbeitung von Aufträgen, die Erledigung von Baustellen oder auch die Lieferung von Waren. Ohne eigenen Wagen ist dies in der Regel nicht möglich. Entsprechend lassen sich die Kosten für ein solches Fahrzeug bei der Steuer als Betriebsausgaben absetzen. Andererseits erfolgt parallel in der Regel auch eine private Nutzung des Autos und sei es nur für die Einkäufe am Wochenende. Diese bilden einen geldwerten Vorteil welcher wiederum im Rahmen der Einkommensteuer relevant ist. Da die Anteile privater und gewerblicher Nutzung von Fahrzeugen von Fall zu Fall stark differieren, gibt es unterschiedliche Modelle, in die man als Unternehmen bzw. als Selbständiger Einzelkaufmann oder Freiberufler eingruppiert wird.

Das Auto als Betriebsvermögen

Um die Ausgaben für ein Fahrzeug bei Umsatz- und Einkommensteuer geltend machen zu können, müssen die Fahrzeuge Teil des Betriebsvermögens sein. Beträgt der Anteil der Nutzung des Fahrzeugs für die Arbeit zwischen 50 und 100 Prozent, dann ist dies zweifellos der Fall. Bei einer betrieblichen Nutzung zwischen 10 und 50 Prozent muss der Wagen dagegen explizit als so genanntes gewillkürtes Betriebsvermögen in das Unternehmen eingebracht werden, um eine steuerliche Absetzung der mit dem Betrieb des Fahrzeugs verbundenen Ausgaben zu ermöglichen. Gerade wenn der Anteil der betrieblichen Nutzung deutlich weniger als die Hälfte der Fahrten ausmacht, ist wichtig, den betrieblichen Nutzen klar zu unterstreichen. Entsprechend sollte das Fahrzeug von Bauart und Ausstattung her auf die betrieblichen Erfordernisse hin ausgewählt werden. Um hierbei die Kosten für den Betrieb im Rahmen zu halten empfiehlt sich ein intensiver Preisvergleich unter entsprechend geeigneten Modellen bei einem großen Anbieter im Internet wie etwa mobile.de.

Zwei Möglichkeiten der Abrechnung

Im Hinblick auf die Ermittlung der Gewichtung von privaten Fahrten auf der einen und betrieblich veranlassten Fahrten auf der anderen Seite, sieht das Steuerrecht im Rahmen der Einkommensteuer zwei mögliche Modelle vor. Wer den Firmenwagen tatsächlich nur in Ausnahmefällen zu privaten Zwecken nutzt oder dies in der Regel überhaupt nicht tut weist dies in der Regel mittels eines Fahrtenbuchs gegenüber dem Finanzamt nach. Auf dieser Grundlange werden die zurückgelegten Kilometer aufgeteilt und so der Schlüssel für die steuerliche Behandlung der Ausgaben rund um das Fahrzeug ermittelt. Die zweite Variante ist die so genannte 1 Prozent Methode. Bei diesem Modell wird pro Monat, in dem das Auto auch privat genutzt wird, ein Prozent des Bruttolistenpreises als privater Anteil der Nutzung angerechnet. Hierdurch steigen die persönlichen Einnahmen im Rahmen der Einkommensteuer wodurch man als Steuerpflichtiger in der Progression nach oben steigt und entsprechend höhere Steuern abzuführen hat. Wenn es sich um ein älteres gebrauchtes Fahrzeug handelt, ist diese Variante meist wenig attraktiv. Deshalb gibt es in diesen Ausnahmefällen den dritten Weg der Abrechnung einer Entfernungspauschale von 0,30 Euro pro zurückgelegtem Kilometer. Gleiches gilt für Selbständige, bei denen der Anteil der betrieblichen Nutzung des Fahrzeugs unter 10 Prozent liegt.

Quelle: mobile.de

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