Zur Diskussion um die Stammbahntrasse erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack: Stammbahn mit vielen Potenzialen

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Zur Diskussion um die Stammbahntrasse erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack: Stammbahn mit vielen Potenzialen Anita Tack - landtag.brandenburg.de - Landtag Brandenburg
(BVP) Die Diskussion zur Wiederinbetriebnahme der Stammbahn wird intensiv und auch konträr geführt. Daher ist es nur folgerichtig, wenn die Kommunalvertreterinnen und -vertreter in Kleinmachnow Beschlüsse fassen, Vorkehrrungen für bessere Mobilitätsbedingungen in der Region treffen. Das Land wird mit dem Landesnahverkehrsplan 2018-22 auf der Grundlage der Korridoruntersuchungen die nötigen Entscheidungen für einen zukunftsfähigen Schienenregionalverkehr treffen. Dazu gehört auch die Stammbahn.

„Die konkreten Verhandlungen mit dem Land Berlin und mit der DB AG zur Stammbahn sollte das Infrastrukturministerium zügig führen. Meines Erachtens müssen die zahlreichen Potenziale, die die Stammbahn zur Verbesserung der Bahnverbindungen hat, genutzt werden -  insbesondere für die wachsende Zahl der Arbeitspendlerinnen und -pendler“, so Tack zu Einwänden gegen die Stammbahn.

Festgestellt wurde in den Unterlagen der Gemeinde Kleinmachnow, dass „die Wiederinbetriebnahme der Potsdamer (Stamm-)Bahn im Sinne einer weitsichtigen Planung für die Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf und den Metropolenraum Berlin-Brandenburg insgesamt von besonderer Bedeutung“ ist.

„Diese Sichtweise teile ich ausdrücklich. Fundierte und belastbare Entscheidungen sind jetzt vorzubereiten“, so Tack weiter.
 
Quelle: DIE LINKE. Fraktion im Landtag von Brandenburg

1 Kommentar

  • Jürgen Lemke

    Sehr geehrte Frau Tack, Sie werden sich nicht zufällig zu diesem zu diesem Zeitpunkt Thema gemeldet haben.
    Richtig ist, dass das Thema „Stammbahn“ in Kleinmachnow diskutiert wird. Den andern beiden Kommunen bringt die Stammbahn nichts. Ja, sogar für Kleinmachnow gibt es keine Verbesserungen zu den schon vorhandenen, exzellenten Anbindungen.
    Dies zeigen die Zahlen aus der NKU und der Korridoruntersuchung 2016/17. Diese Zahlen sind identisch. Bei der NKU ergab dies ein Wirtschaftlichkeitsfaktor von 0,67.
    Die Gemeinde wird von der Bevölkerung auch nicht wachsen, sondern sogar wieder zurückgehen (Herr Warnick, MAZ).
    In der Region wurde die Rangfolge festgelegt, als erstes die S-Bahn in Stahnsdorf.
    Wenn Sie die intensive und konträre Diskussion benennen, dann wird dies sicherlich auf die oberflächliche Erstellung des B-Planes zur Freihaltung der Trasse zurück zu führen sein.
    Geplant ist, dass es zwei zusätzliche Verbindungen a Stunde von Werder nach Fürstenwalde geben wird und die RB Linien 21/22 durchgängig tagsüber von Berlin in Richtung Potsdam-Schönefeld und umgekehrt über die jetzige Stadtbahntrasse verkehren werden. Hinzu kommt der überfällige zweigleisige Ausbau der S-Bahn zwischen Potsdam und Wannsee.
    Und, weitere Alternativen gibt es.
    Wo liegt dann wohl noch das Potential für die Stammbahn auf dem ehemaligen Todesstreifen?
    Ich erinnere mich an eine Veranstaltung Ihrer Partei, wo kommunale Vertreter eine Verbesserung des abgeschnittenen ÖPNV in vielen Regionen Brandenburgs erinnerten.
    Ich bin auch sehr gerne bereit als parteiloser Bürger und ohne Mitglied in einer Interessengemeinschaft zu diesem Thema persönlich mit Ihnen zu sprechen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Lemke

    Jürgen Lemke Sonntag, 18. Juni 2017 10:03 Kommentar-Link

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