20 Jahre Bündnis der Bürgerinitiativen gegen Flughafen-Ausbau

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20 Jahre Bündnis der Bürgerinitiativen gegen Flughafen-Ausbau Janine Wissler - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BVP) Heute vor zwanzig Jahren, am 5. März 1998, wurde das Bündnis der Bürgerinitiativen gegen den Flughafen-Ausbau  neu belebt, nachdem es bereits im Kampf gegen die Startbahn West einen solchen Zusammenschluss gegeben hatte. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Es ist wichtig und ermutigend, dass das Bündnis der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau seit zwanzig Jahren Druck macht. DIE LINKE wünscht dem Bündnis weiterhin einen langen Atem, der mit Blick auf die Geschichte der Flughafenerweiterungen in Frankfurt auch gebraucht wird.

Nach dem Bau der Startbahn West wurde das von der Politik gegebene Versprechen ‚Kein Baum wird mehr fallen‘, so Ex-Ministerpräsident Holger Börner, gebrochen. Als Reaktion auf neue Ausbaupläne – Nordwestlandebahn und Terminal 3 - gründete sich das einst gegen den Bau der Startbahn West bestehende Bündnis wieder neu. Die Botschaft, die damit vor zwanzig Jahren verbunden war, ist immer noch aktuell: Da die Landesregierungen unterschiedlicher Couleur stets die Interessen der Menschen in den Flughafenanrainergemeinden denen der Fraport und der Luftfahrtbranche unterordnete, ist Protest und Widerstand berechtigt und notwendig
.
Für DIE LINKE steht fest, dass die Menschen im vom Fluglärm betroffenen Rhein-Main-Gebiet die verbindliche Festlegung einer Lärmobergrenze brauchen. Wir setzen uns für eine Deckelung der Flugbewegungen auf 380.000 pro Jahr und für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr ein, so wie es das Bündnis der Bürgerinitiativen seit Jahren fordert.“

Es sei höchste Zeit, so Wissler, dass der Gesundheitsschutz der Menschen im Rhein-Main-Gebiet endlich mehr Beachtung finde. Auch in dieser Hinsicht sei die Arbeit des Bündnisses unerlässlich.

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

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