Defizitärer Regionalflughafen Kassel-Calden: Rechnungshofbericht untermauert die Kritik der LINKEN an dem Fass ohne Boden

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Defizitärer Regionalflughafen Kassel-Calden: Rechnungshofbericht untermauert die Kritik der LINKEN an dem Fass ohne Boden Jan Schalauske - linksfraktion-hessen.de
(BVP) Anlässlich der Prüfung der Beteiligung des Landes am Flughafen Kassel-Calden durch den Hessischen Rechnungshof und der heutigen Sitzung des ‚Unterausschusses für Finanzcontrolling und Verwaltungssteuerung‘ erklärt Jan Schalauske, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Die Prüfungsergebnisse des Hessischen Rechnungshofs sind ein wichtiger Beitrag zur Debatte über die Zukunft des Flughafens Kassel-Calden. Wie der Wiesbadener Kurier in seiner heutigen Ausgabe berichtet, kommt der Rechnungshof zum Ergebnis, dass laut Businessplan ‚eine Trendwende auch über das Jahr 2024 hinaus nicht absehbar ist.‘ Damit ist klar: DIE LINKE hat mit ihren Warnungen, dass Kassel-Calden ein Fass ohne Boden bleibt, offenbar richtig gelegen.“ Wenn die von der schwarzgrünen Landesregierung angekündigte Evaluation zum defizitären Regionalflughafen, der Unsummen an Steuergeldern verschlingt, tatsächlich transparent und nachvollziehbar erfolgen solle, müssten die zentralen Ergebnisse des Rechnungshofberichts öffentlich gemacht werden, so Schalauske.

„Wir fordern die beiden Regierungsfraktionen auf, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

1 Kommentar

  • Volkhard Mosler

    Roland Koch hat 2004 zusammen mit dem Sparpaket von 1 Mrd. € zulasten von Bildung, Gehälter, Erziehungsberatungsstellen usw. zugleich 1 Mrd. für Subventionen (z.B. Privatisierte Uni-Klinik Marburg/Gießen) und Flughafenbau Kassel-Calden den Unternehmern hinterher geschmissen. Die jetzt bekannt gewordenen Defizite beim Prestige-Flughafen Kassel-Calden zeigen einmal mehr, dass es Koch und der hessischen CDU nicht um Sparsamkeit sondern um Umverteilung und Prestigeobjekte ging.

    Volkhard Mosler Freitag, 17. November 2017 02:48 Kommentar-Link

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