MAAS: „Die Deutsche Bahn darf das Saarland nicht abhängen“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
MAAS: „Die Deutsche Bahn darf das Saarland nicht abhängen“ Heiko Maas - bmjv.de - Frank Nürnberger
(BVP) Auf der Jubilarfeier der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Saar (EVG) hat Heiko Maas, Landesvorsitzender der SPD Saar und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, heute in Dillingen mehr Engagement der Deutschen Bahn für das Saarland angemahnt. „Eine gute Verkehrsanbindung ist für die Zukunftssicherung unseres Landes unverzichtbar. Das gilt für den Flugverkehr – aber insbesondere auch für die Anbindung an das Fernverkehrsnetz der Bahn. Die Deutsche Bahn darf das Saarland nicht abhängen. Attraktive Fernverkehrsverbindungen entscheiden über Image und Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb muss die Deutsche Bahn ihrer Verpflichtung nachkommen, uns weiter langfristig und verbindlich an wichtige Fernverkehre anzubinden. Das ist nicht nur eine Standortfrage – hier geht es auch um Arbeitsplätze“, so Heiko Maas.

Die Deutsche Bahn müsse im Interesse der Kundinnen und Kunden geführt werden, so Maas weiter vor den EVG-Mitgliedern. Nicht die „Maximierung des Gewinns, sondern die Maximierung des Schienenverkehrs müsse im Vordergrund stehen.“
Die SPD will mit einem Schienenpakt zwischen Politik und Wirtschaft dafür sorgen, dass bis 2030 doppelt so viele Kunden die Bahn nutzen wie heute.

„Im Gegenzug erwarten wir von den Eisenbahnen aber auch mehr Service, Zuverlässigkeit und Innovation – auch im Saarland. Die Deutsche Bahn muss ihrer Verpflichtung nachkommen, uns langfristig an wichtige Fernverkehre anzubinden. Bei bestehenden Verbindungen muss die Qualität eindeutig verbessert werden: weniger Ausfälle und Verspätungen und eine bessere Taktabstimmung“, so Maas.

Quelle: SPD-Landesverband Saar

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesVerkehrsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.