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Torsten Herbst MdB: Sonderarbeitsgruppe der Staatsregierung muss dramatischen Anstieg der Verkehrsunfallopfer in Sachsen aufarbeiten

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Torsten Herbst MdB: Sonderarbeitsgruppe der Staatsregierung muss dramatischen Anstieg der Verkehrsunfallopfer in Sachsen aufarbeiten Torsten Herbst - Deutscher Bundestag - Julia Nowak
(BVP) Bei Verkehrsunfällen auf sächsischen Straßen sind im vergangenen Jahr 198 Menschen getötet worden. Das waren 51 Verkehrstote mehr als 2017. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz mitgeteilt. Dazu erklärt der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete und Obmann im Verkehrsausschuss, Torsten Herbst:

„Es ist eine traurige und besorgniserregende Entwicklung, dass auf Sachsens Straßen im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen als in den jeweiligen Vorjahren ums Leben gekommen sind. Damit kehrt sich eine langjährige positive Entwicklung um. Die Entwicklung der Toten und Verletzten in Sachsen verläuft zudem deutlich negativer als in den meisten anderen Bundesländern.

Der sächsische Verkehrsminister Martin Dulig und Innenminister Roland Wöller müssen sich endlich stärker um die Erhöhung der Verkehrssicherheit kümmern. Sinnvoll wäre die Einsetzung einer Sonderarbeitsgruppe der Staatsregierung unter Einbeziehung externer Experten, um die Ursachen des dramatischen Anstiegs der Unfallopfer 2018 aufzuarbeiten. Die bisherige Arbeit im Lenkungsausschuss „Verkehrssicherheit in Sachsen“ reicht dafür nicht aus.

Insbesondere Verkehrsminister Martin Dulig steht nun in der Pflicht, darüber hinaus konkrete Maßnahmen vorzulegen, um die Straßen im Freistaat wieder sicherer zu machen. Maßnahmen der Verkehrslenkung, des Baustellenmanagements sowie der Aufklärung können dafür einen entscheidenden Beitrag leisten. Perspektivisch muss das Ziel der „Vision Zero“ mit null Verkehrstoten angestrebt werden.“

Quelle: Mitglied des Deutschen Bundestages / Fraktion der Freien Demokraten (FDP)

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