DRF Luftrettung baut neues Luftrettungszentrum in Angermünde

(BVP) Die DRF Luftrettung baut das neue Luftrettungszentrum in Angermünde. Gemeinsam mit Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, und weiteren Ehrengästen hat Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack heute den symbolischen ersten Spatenstich für die neu zu errichtende Luftrettungsstation vorgenommen. „Mit der Inbetriebnahme im Frühjahr nächsten Jahres wird die Versorgung der Bevölkerung weiter verbessert“, sagt Gesundheitsministerin Anita Tack.

Das Land ist Träger der Luftrettung. Die Luftrettung unterstützt den bodengebundenen Rettungsdienst in der Notfallrettung. Es gibt bereits Luftrettungsstandorte in Perleberg, Brandenburg a.d.H., Senftenberg und Bad-Saarow.

„Der geplante Rettungshubschrauber soll die vorgehaltenen bodengebundenen Rettungsmittel optimal ergänzen und hauptsächlich für die Notfallrettung eingesetzt werden. So können  Notfallpatientinnen und Notfallpatienten künftig schneller in geeignete Kliniken gebracht und dadurch besser versorgt werden. Dies ist vor dem Hintergrund der sich immer mehr spezialisierenden Kliniklandschaft unumgänglich“, so Tack.

Ein Rettungshubschrauber hat gegenüber der bodengebundenen Notfallrettung auch den Vorteil, dass er gerade in dünn besiedelten Regionen schneller am Notfallort eintreffen kann und dadurch den bodengebundenen Rettungsdienst sehr gut unterstützt. Schwer- und schwerstverletzte Patientinnen und Patienten können so schneller versorgt und in eine geeignete Zielklinik gebracht werden. Derzeit decken neun Notarztstandorte rund um die Uhr die notärztliche Versorgung in den Landkreisen Barnim, Uckermark und Oberhavel ab. Der Einsatz des Rettungshubschraubers wird künftig durch die integrierte Leitstelle NordOst Eberwalde erfolgen.

Das Luftrettungszentrum wird im Gewerbegebiet „Oderberger Straße“ in Angermünde errichtet. Ein Rettungshubschrauber des Typs EC 135, besetzt mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten, soll künftig von 7 Uhr bis Sonnenuntergang für die notärztliche Versorgung einsatzbereit sein. Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern wird er in maximal 15 Minuten erreichen können.

Die Genehmigung für den Betrieb eines Hubschraubersonderlandeplatzes mit Luftrettungsstation nach Luftverkehrsrecht ist von der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg  am 17. September 2013 erteilt worden.  Voraussetzung für die Errichtung des Hubschraubersonderlandeplatzes war ein umfangreiches Genehmigungsverfahren nach Luftverkehrsrecht mit anschließender europaweiter Ausschreibung.

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