Ministerin Schneider gibt S-Bahnstrecke nach Strausberg frei und übergibt Fördermittel für Soziale-Stadt-Projekte

(BVP) Etwas mehr als ein Jahr hat es gedauert, ab heute ist die S-Bahn Strecke zwischen den Stationen Hegermühle und Strausberg zweigleisig befahrbar. Das ermöglicht einen 20-Minuten-Takt zwischen Strausberg und Strausberg-Nord auf der Linie S 5. Verkehrsministerin Kathrin Schneider gab die Strecke heute frei.

„Der neue Takt verbessert die Verbindung von Strausberg nach Berlin und ist vor allem attraktiv für alle, die zwischen Strausberg und Berlin pendeln. Ich hoffe, dass dieses neue Angebot intensiv genutzt wird und weitere Fahrgäste davon überzeugt, vom Auto auf die Bahn umzusteigen“, sagte Ministerin Schneider.

Die Bauarbeiten für den zweigleisigen Begegnungsabschnitt zwischen den Stationen Hegermühle und Strausberg dauerten einschließlich Bauvorbereitung von Juli 2014 bis  Dezember 2015. Der Abschnitt hat eine Länge von 2, 2 Kilometern. Das Land hat für den Ausbau einschließlich einer Lärmschutzwand 8,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Damit ist nun auch im Abschnitt Strausberg – Strausberg Nord ein 20-Minuten-Takt ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 möglich, der zu den folgenden Zeiten angeboten wird:

- Montag bis Freitag ca. 6 bis 20 Uhr
- Sonnabend ca. 9 bis 19 Uhr
- Sonntag ca. 11 bis 19 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten fährt die S 5 zwischen Strausberg und Strausberg Nord weiterhin im gewohnten 40-Minuten-Takt, jeder zweite Zug aus Spandau endet dann in Strausberg.

Förderbescheide Städtebauförderung

Im Programmjahr 2014 wurde das Wohngebiet „Hegermühle“ erstmals im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ gefördert. Mit dem Förderbescheid erhält die Stadt nun weitere 300.000 Euro für Projekte.

Die Stadt Strausberg startete in Kooperation mit der lokalen Wohnungswirtschaft und zahlreichen Institutionen und Akteuren eine Handlungsinitiative, um Entwicklungschancen des Wohngebietes und Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

Mit den Fördermitteln sollen das Stadtteilzentrum und das Bürgerhaus weiterentwickelt, eine Kita energetisch saniert, barrierefrei umgebaut und die Grün- und Freiflächen neugestaltet werden.

Quelle: mil.brandenburg.de