Schneider: Ausbau des Transeuropäischen Verkehrsnetzes muss fortgesetzt werden

Schneider: Ausbau des Transeuropäischen Verkehrsnetzes muss fortgesetzt werden

(BVP) Verkehrs-Ministerin Kathrin Schneider hat die Bedeutung der Trans-Europäischen Verkehrsnetze für die Hauptstadt-Region Berlin-Brandenburg hervorgehoben. Im Vorfeld der in Berlin beginnenden Konferenz zur Weiterentwicklung der Transeuropäischen Verkehrsnetze, sagte Schneider:

„In den vergangenen Jahren ist der Ausbau der Transeuropäischen Netze in der Hauptstadtregion gut vorangekommen. Im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit wurden Straßen, Gleise und Wasserwege ausgebaut und saniert. Aber es gibt noch viel zu tun, um die internationale Anbindung der Hauptstadtregion zu verbessern. Der Ausbau der Wasserstraßen ist dafür ein Beispiel. Der Ausbau der Strecken und Schleusen muss jetzt fortgesetzt und beendet werden.“

Das Transeuropäische Verkehrsnetz TEN ist ein Verkehrssystem, das die Staaten und Regionen der EU miteinander verbindet. Es ist auch ein Instrument der Europäischen Union, mit dem das Zusammenwachsen der Regionen gefördert werden soll. Dazu stehen bis zum Jahr 2020 mehr als 24 Milliarden Euro Fördergelder bereit. Die Chancen und Herausforderungen für die Hauptstadtregion als ein Urban Node (Städtischer Knoten) stehen im Mittelpunkt der Vorträge und Debatten auf der Konferenz „Urban Node Berlin-Brandenburg“.

Eröffnet wird die Konferenz von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Mit dabei sind auch Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und Berlins Verkehrssenator Andreas Geisel. Außerdem haben die Koordinatoren der transeuropäischen Kernnetzkorridore, Catherine Trautmann und Pat Cox und die Europaparlamentarier Michael Cramer und Joachim Zeller ihre Teilnahme zugesagt.

Die Konferenz findet statt, am 21. und 22. September in der IHK Berlin, Fasanenstraße 85 in 10623 Berlin. Sie wurde gemeinsam von den Ländern Berlin und Brandenburg, mit Unterstützung der IHK Berlin und der Europäischen Kommission organisiert.

Bild: Kathrin Schneider / MIL
Quelle: mil.brandenburg.de