Zu den angekündigten Fahrpreiserhöhungen im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack: Das widerspricht der Verbundidee im VBB

Zu den angekündigten Fahrpreiserhöhungen im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack: Das widerspricht der Verbundidee im VBB Anita Tack - landtag.brandenburg.de - Landtag Brandenburg
(BVP) Die bekanntgegebenen moderaten Fahrpreiserhöhungen erfahren verständlicher Weise wie immer wenig öffentliche Akzeptanz. Aber dass im Potsdamer Einzugsbereich des ViP die Tarifsteigerungen viel höher liegen sollen als im übrigen VBB-Bereich, ist nicht hinnehmbar, schon gar nicht mit der Begründung, dass die Fahrgäste die geplante Einnahmesteigerung für künftige Investitionen erbringen sollen. Es ist ein schlechtes Argument zu sagen, die jetzigen Fahrgäste sollen für  künftige Investitionen bezahlen, die dann hoffentlich, mehr Fahrgästen zugutekommen. Das ist ungerecht und belastet die jetzigen Fahrgäste einseitig.

“Dies widerspricht der Verbundidee und lässt vermuten, dass auch künftig weiter so verfahren werden soll. Der Lastenausgleich im gesamten Verbund muss Grundposition bleiben. Die Stadt Potsdam sollte mit ihrem Sitz im Aufsichtsrat des VBB auch dafür kämpfen“, so Anita Tack.

Mehr Fahrgäste bedeuten mehr Einnahmen. Das muss im VBB durch mehr Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und bessere Vertaktung gelingen. Nicht einseitige finanzielle Belastungen, sondern Anreize bringen mehr Fahrgäste zum ÖPNV.

Quelle: linksfraktion-brandenburg.de