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Thering: „Staustadt Hamburg“ verfestigt sich – CDU erneuert Forderung nach „Pakt für P+R und Pendeln“ in der Metropolregion

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Thering: „Staustadt Hamburg“ verfestigt sich – CDU erneuert Forderung nach „Pakt für P+R und Pendeln“ in der Metropolregion Dennis Thering - CDU-Bürgerschaftsfraktion
(BVP) Laut der heute vom ADAC veröffentlichten „Staubilanz 2018“ ist die Situation auf Hamburgs Autobahnen weiterhin dramatisch. Demnach stieg die Gesamtstaudauer 2018 gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 2,3 Prozent auf 12.037 Stunden. Dies ist ein neuer Rekordwert und im Vergleich zu 2015 mit 9.382 Staustunden sogar ein Anstieg um über 28 Prozent. Da ist es für die staugeplagten Menschen ein schwacher Trost, dass die Baustellenlast auf der A7 nördlich des Elbtunnels selbstverständlich ein wesentlicher Faktor ist. Denn mit der Sanierung der ´Hochstraße Elbmarsch´ , dem Ausbau der A7 südlich des Elbtunnels, dem Ausbau der A1, dem Bau der Hafenquerspange usw. droht in den kommenden Jahren noch viel schlimmeres Ungemach. Da Baustellen sich nicht einfach auflösen lassen, setzt die CDU auf einen konsequenten Mehrschichtbetrieb bei Baumaßnahmen auf Autobahnen und erneuert ihre bereits im August 2018 erhobene und von SPD und GRÜNEN in der Bürgerschaft abgelehnte Forderung nach einem „Pakt für P+R und Pendeln“ in der Metropolregion (Drs. 21/14090). Kernbestandteil ist die Erhöhung der P+R-Stellplätze im Einzugsgebiet des HVV von aktuell rd. 15.000 auf 25.000 bis Ende 2020. Ein solcher Kraftakt liegt im ureigenen Interesse Hamburgs, kann aber nur im engen Schulterschluss mit den Umlandgemeinden und Nachbarbundesländern gelingen.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Eine Staulawine nach der nächsten rollt durch Hamburg. Die Folgen für die Menschen, die Wirtschaft und auch die Umwelt sind schwerwiegend. Die Baustellen speziell auf der A7 nördlich des Elbtunnels tragen zwar zu diesem Schlamassel bei, lassen sich aber leider nicht einfach wegzaubern. Und mit weiteren Autobahngroßprojekten droht sich die Lage noch zu verschlimmern. Die massiven Verkehrsbehinderungen am Elbtunnel durch den jüngsten Lamellenbruch waren da nur ein kleiner Vorgeschmack. Alleine wird Hamburg das Stauproblem schlichtweg nicht in den Griff bekommen. Staus müssen vor den Stadttoren gestoppt werden. Denn haben sich Staus an neuralgischen Punkten auf Hamburger Gebiet erstmal gebildet, ist es zu spät. Wir brauchen endlich einen ´Pakt für P+R und Pendeln´ in der Metropolregion. Die Autos müssen nach Möglichkeit in kostenlosen P+R-Häusern vor den Stadttoren abgestellt werden. Nur gemeinsam mit den Umlandgemeinden und Nachbarbundesländern können wir dem Stauchaos Herr werden. Außerdem müssen Baumaßnahmen gerade auf Autobahnen konsequent im Mehrschichtbetrieb erfolgen.“

Quelle: cdu-hamburg.de

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