Egbert Liskow: Hochschulstandort Greifswald nicht durch Streichung von Zügen schwächen

(BVP) Mit Befremden hat der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Egbert Liskow, einen Bericht aus der Berliner Zeitung vom 22. August zur Kenntnis genommen, dass ein Regionalexpress, der von Berlin nach Stralsund fährt, ab Dezember nicht mehr verkehren soll. Hierzu erklärt Egbert Liskow:

„Bei schlechter Streckenauslastung werden Züge gestrichen – das ist die Formel, nach der bislang in Mecklenburg-Vorpommern verfahren wurde. Man muss diese Formel nicht gut finden, aber zumindest entbehrt sie nicht einer gewissen Logik. Warum nun ein Regionalexpress gestrichen werden soll, der auf einer sehr gut frequentierten Strecke verkehrt, will sich mir nicht erschließen. Zumal dieser Regionalexpress beileibe nicht nur von Touristinnen und Touristen, sondern auch von zahlreichen Studentinnen und Studenten sowie Lehrpersonal aus Stralsund und insbesondere aus Greifswald genutzt wird. Eine Schwächung der Hochschulstandorte durch Ausdünnung des Bahnangebotes halte ich für nicht sinnvoll. Das zuständige Ministerium wird erklären müssen, wie es zu dieser befremdlich anmutenden Entscheidung gelang ist.“

Jutta Hackert
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