Instandsetzung Bahnbrücke bei Anklam – Arbeiten am zweiten Brückenteil starten

Instandsetzung Bahnbrücke bei Anklam – Arbeiten am zweiten Brückenteil starten pixabay.com
(BVP) Ab Montag (17. Oktober 2016) müssen sich Autofahrer aufgrund der Arbeiten zur Instandsetzung der Brücke über die Bahnanlagen der Deutschen Bahn AG im Zuge der Bundesstraße 109 bei Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) auf halbseitige Verkehrseinschränkungen einstellen. Der Verkehr wird auf einer Fahrspur wechselseitig per Ampel durch die Baustelle geführt. Bereits in der 40./41. Kalenderwoche kommt es aufgrund vorbereitender Maßnahmen an den Verkehrsleiteinrichtungen zu kurzzeitigen halbseitigen Verkehrseinschränkungen.

In einem 1. Bauabschnitt wurde bereits der östliche Brückenteil saniert. Abschluss der Arbeiten am 1. Bauabschnitt war Ende Juni 2016. Parallel begannen im April die Instandsetzungsarbeiten an den Unterbauten der Brücke. Nun starten die Arbeiten im westlichen Brückenteil. Bis Ende des 1. Halbjahres 2017 sollen die Bauarbeiten so weit vorangeschritten sein, dass die zweistreifige Befahrbarkeit der B 109 wiederhergestellt ist.

Für das Betonieren der Betonplatte des neuen Überbaus der Brücke wird es, wie auch schon im 1. Bauabschnitt, zu Vollsperrungen kommen. Voraussichtlich sollen diese Ende Februar/Anfang März 2017 erfolgen. Die genauen Termine ergeben sich im Zuge des Bauablaufs und werden gesondert öffentlich gemacht. Hauptreisetage, beispielsweise vor oder nach Feiertagen, werden von Vollsperrungen freigehalten. An den wenigen Tagen der Vollsperrung ist eine Umleitung des Verkehrs über Jarmen, Gützkow und Züssow mit einer Mehrlänge von ca. 65 Kilometern erforderlich.

Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro. Die Kosten trägt der Bund. Während der Bauzeit erfolgt eine Verkehrslenkung über nah- und weiträumige Entlastungsstrecken, z. B. die A 20, von und zur Insel Usedom.

Quelle: regierung-mv.de