Statement des wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Gerd Will, zu den Vorwürfen, VW habe Absprachen mit anderen Autoherstellern getroffen, die gegen das Kartellrecht verstoßen

Statement des wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Gerd Will, zu den Vorwürfen, VW habe Absprachen mit anderen Autoherstellern getroffen, die gegen das Kartellrecht verstoßen Gerd Will - SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
(BVP) „Die Informationspolitik des VW-Vorstandes gegenüber dem Aufsichtsrat in dieser Angelegenheit ist befremdlich und inakzeptabel. Man scheint auf höchster Ebene bei Volkswagen aus den Fehlern der Vergangenheit nicht viel gelernt zu haben. Sollte tatsächlich eine Art Selbstanzeige des Konzerns beim Bundeskartellamt und der EU-Kommission aus dem Juli 2016 vorliegen, so hätte der Aufsichtsrat umgehend und umfassend informiert werden müssen. Die beiden Sozialdemokraten im VW-Aufsichtsrat, Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olaf Lies, engagieren sich dort seit 2013 mit voller Kraft dafür, dass Volkswagen prosperiert und die Arbeitsplätze in Niedersachsen sicher sind – deshalb hat der Vorstand die Pflicht, den Aufsichtsrat schnell und präzise zu unterrichten, wenn es um wichtige Informationen geht. Das wird jetzt hoffentlich schnell bei einer Sondersitzung des Aufsichtsrates nachgeholt.

Das Land Niedersachsen hat als Anteilseigner bei Volkswagen ein großes Interesse daran, dass der Konzern erfolgreich fährt und die Arbeitsplätze an allen Standorten in Niedersachsen zukunftsfest sind. Die SPD-Fraktion bleibt an der Seite der Beschäftigten bei Volkswagen, die einen hervorragenden Job machen.“

Quelle: SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag