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Die Linke bei der GDL: Investitionsprogramm für die Schiene gefordert

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Die Linke bei der GDL: Investitionsprogramm für die Schiene gefordert Özlem Alev Demirel - DIE LINKE Nordrhein-Westfalen
(BVP) Die NRW-Landessprecherin Özlem Alev Demirel hat  auf der Bezirksversammlung NRW der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) in Bochum die Gewerkschaftsforderung eines umfassenden Investitionsprogrammes für die Schiene unterstützt. Das sei dringend notwendig. Außerdem will Die Linke das Angebot sozial gerechter und attraktiver machen. „Von einem guten Verkehrsnetz profitieren alle. Menschen kommen schneller zur Arbeit, zum Einkaufen und zur Schule. Zudem entlasten Züge Straßen und Umwelt“, sagte Demirel vor den versammelten Lokführern. „Dafür brauchen wir ein entschlossenes Investitionsprogramm mit absolutem Vorrang von Schienen vor Straßen, eine bessere Integration der verschiedenen Verkehrsmittel und mehr Personal bei guten Arbeitsbedingungen.“

Die Linke spricht sich dagegen aus, den Konkurrenzkampf im Schienenverkehr über Arbeitsverdichtung und Lohndrückerei auszutragen. Die Privatisierung des Bahnverkehrs sei ohnehin ein Irrweg. Den Gewerkschaftern wünschte Demirel daher einen erfolgreichen Arbeitskampf. Um mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen und auch Menschen mitzunehmen, die sich kein Auto leisten können, will Die Linke den Nahverkehr fahrscheinlos machen. Das findet sich auch im aktuellen Programmentwurf der NRW-Linken.

„Einfacher, besser und billiger muss der Nahverkehr für die Nutzer werden“, fordert Demirel. „Schluss mit Tarifdschungel und Zugausfällen – wir brauchen mutige Reformen! “Zur Finanzierung verweist Demirel auf die aktuelle Studie „Mobilität in Nordrhein-Westfalen“ des Wuppertal Instituts, die unter dem Stichwort „Drittnutzerfinanzierung“ zahlreiche Ansätze zur besseren Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs vorstellt.

Quelle: dielinke-nrw.de

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