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Grenzüberschreitende Mobilität: Bahn legt mehr direkte Fahrausweise von Rheinland-Pfalz nach Frankreich auf

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Grenzüberschreitende Mobilität: Bahn legt mehr direkte Fahrausweise von Rheinland-Pfalz nach Frankreich auf pixabay.com
(BVP) „Die Deutsche Bahn hat auf Vorschlag des Landes Rheinland-Pfalz für weitere Bahnverbindungen zwischen der Pfalz und Frankreich direkte Fahrausweise aufgelegt“, freut sich Werner Schreiner, Beauftragter der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Nachdem zum 1. Dezember 2016 mit der benachbarten Région Grand Est bereits tariflich übereinstimmende Regelungen für die Bereiche des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) eingeführt werden konnten, hat die Deutsche Bahn nun insbesondere auch die Bahnstrecke Wörth–Lauterbourg–Strasbourg in die neuen Regelungen einbezogen. Fahrausweise aus dem Bereich von Rheinland-Pfalz, aber auch aus Karlsruhe in Richtung Strasbourg können in vielen Fällen jetzt als sogenannte „durchgehende Fahrausweise“ gelöst werden. Möglich ist dies an den Fahrkartenautomaten und in den Reisezentren. Für den Verkauf via Internet, wie auch für die Aufnahme weiterer Verbindungen für Direktfahrausweise, finden Gespräche mit der Bahn statt.

„Insbesondere im Hinblick auf die vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV-Süd) und der Région Grand Est ab 1. Mai 2017 an den Wochenenden vorgesehenen Direktverbindungen zwischen Wörth und Strasbourg sind die verbesserten Fahrausweisangebote wichtig“, erklärt Werner Schreiner, „bleibt doch wegen der knappen Anschlusszeiten an den bisherigen Grenzstationen für die Reisenden keine Zeit, ein Ticket am Automat zu lösen.“

Im Januar 2017 treffen sich die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs aus Rheinland-Pfalz, der Région Grand Est, dem Saarland und Baden-Württemberg auf Einladung von Werner Schreiner zu einem weiteren Meinungsaustausch über die Möglichkeiten, den grenzüberschreitenden Personenverkehr in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln. Auch die zuständigen Ministerien sind in die Überlegungen eingebunden. Rheinland-Pfalz hat sich im Rahmen von regelmäßig stattfindenden deutsch-französischen Konferenzen bereiterklärt, die Koordination in dieser Frage zu übernehmen.

Quelle: stk.rlp.de

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