Dagmar Ensch-Engel: „Aktion Sicherer Schulweg“ zum Schulbeginn gefordert

Dagmar Ensch-Engel: „Aktion Sicherer Schulweg“ zum Schulbeginn gefordert

(BVP) Bald ist es wieder soweit. Für viele Kinder beginnt der Ernst des Lebens und die damit verbunden aktive Teilnahme am Straßenverkehr.

„Für viele Erstklässler ist der Weg zur Schule eine neue Erfahrung, sie sind unsicher und lassen sich leicht ablenken“, so Dagmar Ensch-Engel, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag. „Leider zeigen die Statistiken, dass gerade Kinder dieser Altersklassen besonders gefährdet sind." Ensch-Engel fordert deshalb eine „Aktion Sicherer Schulweg“, in die alle Verkehrsteilnehmer, die Schulen, die Eltern und natürlich die Kinder eingebunden werden sollen.

„So sollte in jeder Schule, zusammen mit den Eltern, ein Schulwegeplan mit allen Gefahrenstellen ausgearbeitet und mit den Kindern trainiert werden“, so Ensch-Engel weiter. „Dazu gehört natürlich auch eine Kontrolle, ob die Kinder auch nach einigen Wochen die erlernten Regeln einhalten.“ Weiterhin fordert Ensch-Engel eine Überprüfung der Bushaltestellen, die oft zu unübersichtlich seien. „In solchen Gefahrenzonen dürften Schulbusse gar nicht und wenn überhaupt, nur im Schritttempo überholt werden. Die meisten Unfälle passieren jedoch immer noch mit Fahrrädern, deshalb sollten alle Schulkinder einen Fahrradführerschein machen, bevor sie in den morgendlichen Berufsverkehr starten.“

Die Sicherheit unserer Kinder müsse uns allen am Herzen liegen und so wäre schon viel getan, wenn alle Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht auf die Verkehrsneulinge nehmen würden, so Ensch-Engel abschließend.

Bild: linksfraktion-saarland.de / Dagmar Ensch-Engel

Claudia Kohde-Kilsch
Pressesprecherin 
Fraktion DIE LINKE.
Landtag des Saarlandes
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