Fechinger Brücke / Elke Eder-Hippler: Die Maßnahmen der Taskforce greifen

Fechinger Brücke / Elke Eder-Hippler: Die Maßnahmen der Taskforce greifen Elke Eder Hippler - SPD Landtagsfraktion - Peter Kerkrath
(BVP) Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Elke Eder-Hippler zu den beschlossenen Sofortmaßnahmen der Taskforce Brücken:

„Es ist sehr erfreulich, dass bereits Mitte Mai der PKW-Verkehr wieder zwei- oder sogar vierspurig fließen kann. Bis Ende des Jahres soll durch eine Verstärkung der Brückenpfeiler auch wieder LKW-Verkehr fließen. Die „Taskforce Brücken“ zeigt den richtigen Weg und handhabt die Situation rund um die Fechinger Talbrücke auf hochprofessionelle Art und Weise. Ich bleibe auch dabei, dass es eine mutige und absolut richtige Entscheidung war, die Brücke für den Verkehr zu sperren.

Die Unannehmlichkeiten sind für die Pendler nicht schön – als Homburger Abgeordnete, die täglich nach Saarbrücken pendelt, weiß ich wovon ich rede. Generell  können aber nur verkehrliche Maßnahmen beschlossen werden, die man auch verantworten kann. Daher ist es umso wichtiger, dass diese Maßnahmen mit allen Beteiligten abgesprochen werden. Außerdem müssen alle Möglichkeiten immer unter dem Aspekt der Sicherheit ausgelotet werden, wie Ministerin Anke Rehlinger zu Recht betont. Die Verantwortlichen im Verkehrsministerium und im Landesbetrieb haben gezeigt, dass sie die Situation schnell angehen und beherrschen. Dass Umleitungen in dieser Größenordnung nicht von Anfang an ganz reibungslos verlaufen ist selbstredend.

Wenn wir mehr Pendler zum Umsteigen auf den Bus- und Bahnverkehr bewegen können, würde dies zu einer wesentlichen Verbesserung der Situation beitragen. Die Einführung eines Schnupper-Abos, welches die gleichen vergünstigten Konditionen wie das normale Jahres-Abo bietet, ist eine feine Sache. Das Beste daran: bis zur Aufhebung der Brückensperrung kann das Schnupper-Abo wieder gekündigt werden, ohne die preislichen Vorteile zu verlieren. Das bedeutet Einsparungen im Vergleich zu einem Monatsticket zwischen 17 und 39 Prozent. In Kombination mit der Erhöhung der Zugverbindungen in Stoßzeiten auf der Strecke zwischen Homburg und Saarbrücken ist damit bereits ein gutes Alternativangebot für Pendler geschaffen worden.

Quelle: spd-fraktion-saar.de