Forschung präsentiert sich auf der IAA - Saarland und Luxemburg erstmals gemeinsam auf der IAA

(BVP) Sie passt gut zum diesjährigen IAA-Slogan „Mobilität verbindet“: Die Zusammenarbeit des saarländischen Automobilnetzwerkes automotive.saarland mit seinem Pendant im Großherzogtum, dem Luxemburg Automotive Cluster. Neben Unternehmen zeigen Einrichtungen aus Luxemburg, dem Saarland und der Westpfalz vom 17. bis 27. September einen Querschnitt der regionalen Fahrzeugbaukompetenz während der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt.
 
Der Gemeinschaftsstand in Halle 4.0 wird von saar.is organisiert und umfasst auch innovative Technologiebereiche saarländischer und luxemburgischer Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Das Automotive-Cluster der Luxinnovation stellt mit der Universität des Großherzogtums und den Forschungsinstituten Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) und Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) Automotive-Kompetenzen im Bereich der Fahrzeugvernetzung vor.

Neben den Fahrzeugkompetenzen aus den Unternehmen wird auch ein Querschnitt über die automobile Forschungslandschaft im Land präsentiert: Das Steinbeis-Forschungszentrum Material Engineering Center Saarland (MECS) zeigt, wie mit Laser-Technologie Oberflächen so strukturiert werden, dass die Reibung auf ein Minimum reduziert und der Wirkungsgrad nachhaltig verbessert werden kann. Das Institut für Technologietransfer (FITT) präsentiert, wie ein innovativer, platzsparender Kraftstoffkühlflansch für Direkteinspritzer und Autogasmotoren der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) die Effizienz im Antrieb steigert. Wer den genauen Zeitpunkt des nächsten Ölwechsels wissen will, kann auf eine Ölqualität-Messapparatur der Universität des Saarlandes vertrauen, die durch ihre Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) vertreten ist.

Auch in Punkto Produktions- und Unternehmensabläufe bietet die Technologie saarländischer Forschungseinrichtungen viel Potential zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Wie Produktionsprozesse analysiert und mit visueller Unterstützung verbessert werden können, zeigt das IPL Institut für Produktions- und Logistiksysteme eindrucksvoll an einem interaktiven Mega-Touchpanel, und das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) stellt ein Roboterminiaturmodell für die Fahrzeugproduktion vor. Diese Anwendung ist ein perfektes Beispiel für innovative Montage- und Inbetriebnahmeprozesse in Auto-Fabriken.

Mobile Labore entwickelt das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT für verschiedene Fahrzeugplattformen. Je nach Ausstattung können komplexe Analysen damit vor Ort schnell und mit höchster Qualität durchgeführt werden. Auch das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP ist mit seinem Angebot an zerstörungsfreier Prüftechnik ein entscheidender Faktor für die Qualitätsabteilungen der Automobilindustrie. Das Institut stellt ein Luftultraschallgerät zur berührungslosen und kontaminationsfreien Werkstoffprüfung neuer Materialien aus.

Spannend ist auch das 3D-Erlebnis mit der VR-Brille des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Eine Technik, die bereits heute, aber zukünftig verstärkt bei Entwicklungen im Automobilbereich, insbesondere der Fahrsimulation eingesetzt wird. Ebenso ein Hingucker für den autoaffinen Messebesucher ist die mit Nanotechnologie beschichtete Felge des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM). Und wer mit dem modellbasierten Variantenmanagement des Max-Planck-Instituts für Informatik seine Fahrzeuglinien modelliert, erhält Dank hochkomplexer Algorithmen automatische Lösungen, von der optimierten Produktplanung bis zur Kundenkonfiguration.

Wer sich von dem leistungsstarken Profil des gemeinsamen Auftritts selbst ein Bild machen möchte, kann dies während der diesjährigen IAA vom 17. bis 27. September in Halle 4.0 Stand D27 des Frankfurter Messegeländes tun. Am IAA Saarlandtag (21.9.) werden die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, ZF-Vorstands-vorsitzender Dr. Stefan Sommer, Ford-Chef Bernhard Mattes und Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger von der Fraunhofer-Gesellschaft zu einem Expertengespräch auf dem Stand erwartet.
 
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