Gewerbegebiet „Am alten Eisenwerk“ direkt an die B51 neu angebunden

(BVP) Das Gewerbegebiet „Am alten Eisenwerk“ in Saarlouis-Fraulautern erhält eine eigene Anbindung an die Bundesstraße B51 neu. Die neue Verkehrsanbindung sei notwendig geworden, weil  die bisherige Zufahrt durch die Ortsmitte des Stadtteils sehr beengt und für Lkw nur bedingt geeignet gewesen sei, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Darüber hinaus habe die Zufahrt zur Verzinkerei Becker bislang einen Bahnübergang der Bahnstrecke Saarbrücken-Trier gekreuzt, was des Öfteren zu einem größeren Rückstau bis in die Ortsmitte von Fraulautern geführt habe.

Im Rahmen ihrer Sommertour überreichte die Wirtschaftsministerin dem Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz nun einen symbolischen Scheck über die Summe von rund 484.000 Euro, mit der das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr die Baumaßnahmen unterstützt.

„Mit der Anbindung des Gewerbegebietes an die B51 neu leistet die Stadt Saarlouis einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wirtschaftsinfrastruktur.  Mit solchen Investitionen verbessern wir die Rahmenbedingungen für kleinere und mittlere Unternehmen“, so Rehlinger. Es sei wichtig, dass die Städte und Gemeinden bei diesen Aufgaben mitziehen, denn durch einen starken Mittelstand könnten Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. Für Oberbürgermeister Roland Henz trägt die neue Anbindung erheblich zur Verkehrsberuhigung in Fraulautern bei. Des Weiteren wird der auch Weg zur Klosterschule für unsere Kinder viel sicherer. Letztendlich profitiert auch der Schwerlastverkehr von dieser Maßnahme.
 Die Baumaßnahmen umfassten neben Abbrucharbeiten zur Schaffung einer Verbindung zur B51neu, der Versetzung der bestehenden Lärmschutzwand  auch den Bau einer Linksabbiegerspur auf der B 51 neu sowie den Bau einer neuen Zufahrt zum Gelände. Um zu verhindern, dass die neue Anbindung vom Durchgangsverkehr als Abkürzung von und nach Fraulautern genutzt wird, wurde die Zufahrt zur Firma Verzinkerei Becker über die Straße „An der Saar“ zwischenzeitlich geschlossen.
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf zwei Millionen Euro. Damit ist die Maßnahme ausfinanziert und kann bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Die Mittel stammen aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der regionalen Beschäftigungslage und der Wirtschaftsstruktur.

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Wolfgang Kerkhoff
Pressesprecher und stellvertretender Regierungssprecher
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