Elberadweg auf Platz zwei der Radreiseanalyse abgerutscht / Ziel muss der Spitzenplatz sein

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Elberadweg auf Platz zwei der Radreiseanalyse abgerutscht / Ziel muss der Spitzenplatz sein Olaf Meister - olaf-meister.de - Rainer Christian
(BVP) Der Elberadweg hat den Titel "Beliebtester Fernradweg Deutschlands" eingebüßt. In einer repräsentativen Umfrage des Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. wurde er vom Weser-Radweg verdrängt und rutschte auf den zweiten Platz. „Der großartige Elberadweg war 14 Jahre lang die Nummer eins und manchmal muss man den Spitzenplatz auch mal anderen gönnen können. Die Rückeroberung der Spitzenposition muss aber unser Ziel sein“, sagt Olaf Meister, Sprecher für Tourismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt.

„Wir müssen handeln, damit der Elberadweg wieder als der beliebteste Radfernweg in Deutschland gelten wird. Dafür muss auf die Bedürfnisse der Radtouristinnen und Radtouristen eingegangen werden, da sich diese in den vergangenen Jahren verändert haben. Wir brauchen gute Beschilderung, überdachte Rastplätze, abschließbare Fahrradparkboxen. Viele Menschen sind mittlerweile mit einem Elektrofahrrad unterwegs, die Infrastrukturen dafür fehlen aber derzeit. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass fahrradtauglichen Umleitungen bei Baustellen aufgestellt werden“, fordert Meister.

Der Sprecher für Tourismus sieht auch Nachholbedarf bei den digitalen Angeboten für den Elberadweg. „Informationen über Routen, Unterkünfte, Streckenabschnitte und Betriebszeiten der Fähren müssen mobil verfügbar sein, gebündelt an einem Ort und in Echtzeit“, sagt Meister. Er nennt als Beispiel die Weser-Radweg-App.

„Auf dem Aufgabenzettel des Landesministeriums für Landesentwicklung und Verkehr steht immer noch der Mängelmelder für den Elberadweg. Darauf könnte als erster Ansatz aufgebaut werden. Auch sollte die Koordinierungsstelle Elberadweg in Sachsen-Anhalt besser gefördert werden, damit wir den Titel 2020 wieder holen können“, so Meister abschließend.

Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt

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