Christopher Vogt: Unser Bundesland braucht endlich eine verlässliche Verkehrspolitik und eine geeignete Ansiedlungsstrategie

Christopher Vogt: Unser Bundesland braucht endlich eine verlässliche Verkehrspolitik und eine geeignete Ansiedlungsstrategie Christopher Vogt - FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
(BVP) Zur Ansiedlung von Unternehmen in Schleswig-Holstein erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt: „Mit dieser Ansiedlungsbilanz kann man überhaupt nicht zufrieden zu sein. Die Zahl der Arbeitsplätze und der geschaffenen Arbeitsplätze ist mit Blick auf die anhaltend gute Konjunktur und die Potenziale des Landes viel zu gering. Unser Bundesland braucht endlich eine verlässliche Verkehrspolitik und eine geeignete, landesweit abgestimmte Ansiedlungsstrategie. Daran fehlt es unter Rot-Grün-Blau und darunter leidet unser Wirtschaftsstandort, der im bundesweiten Vergleich leider weiter zurückfällt.
 
Die wirtschaftspolitische Bilanz von Rot-Grün-Blau fällt insgesamt schlecht aus. Aus den vorhandenen Potenzialen unseres Bundeslandes hat Minister Meyer viel zu wenig gemacht. Es fehlt noch immer an einer industriepolitischen Strategie und an echten Fortschritten bei der Verkehrsinfrastruktur, wo Herr Meyer bei der Planung völlig versagt hat. Schleswig-Holstein braucht einen konsequenten Bürokratieabbau, mehr Gründergeist und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Technologietransfers an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
 
Die WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH) muss ausgebaut und mit den lokalen und regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften besser vernetzt werden. Da die Gewerbeflächen in Hamburg mittlerweile knapp geworden sind, muss das Land die Ausweisung von Gewerbeflächen insbesondere im Hamburger Umland endlich deutlich erleichtern. Dies würde nicht nur mehr Ansiedlungen ermöglichen, sondern auch die Expansion von bereits ansässigen Unternehmen vereinfachen. Auch die Ausweisung von Gewerbeflächen im ländlichen Raum muss landesweit erheblich erleichtert werden. Durch neue Auslandsbüros sollte dem schleswig-holsteinischen Mittelstand die Erschließung neuer Absatzmärkte vereinfacht werden. Unser Wirtschaftsstandort sollte im Ausland verstärkt – gemeinsam mit Hamburg – beworben werden, da unsere Bundesländer international nun einmal als gemeinsamer Wirtschaftsstandort angesehen werden.“

Quelle: fdp-fraktion-sh.de