Deutsche Marine stellt U-Boot „U36“ in den Dienst / Innenminister Stefan Studt: „Damit ist die Ausrüstung der Seestreitkräfte auf dem neuesten Stand“

Deutsche Marine stellt U-Boot „U36“ in den Dienst / Innenminister Stefan Studt: „Damit ist die Ausrüstung der Seestreitkräfte auf dem neuesten Stand“ Stefan Studt - schleswig-holstein.de - Olaf Bathke
(BVP) Die U-Boot-Flotte der Deutschen Marine ist komplett: Das letzte von sechs Unterseebooten, das neue U-Boot „U36“, wurde  mit einem Festakt im Marinestützpunkt Eckernförde in den Dienst gestellt. Innenminister Stefan Studt wünschte der künftigen Besatzung bei der feierlichen Zeremonie eine gute Fahrt: "Mögen Sie immer da auftauchen, wo Sie es geplant haben."

Mit der Indienstnahme des U36 durch den Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vize-Admiral Rainer Brinkmann, komplettiert das 1. U-Boot-Geschwader seine Flotte. Die deutsche Marine verfügt nun über sechs U-Boote der Klasse 212 A. "Das U36 gehört zu den technisch raffiniertesten Unterseeboten der Welt und bringt die Ausrüstung der Seekräfte auf den neuesten Stand", sagte der Innenminister.

Die aktuellen Produkte von HDW und ThyssenKrupp Marine Systems gehören zum Besten, was der U-Boot-Bau weltweit zu bieten habe, ergänzte Studt. Die Boote der Klasse 212 arbeiten fast geräuschlos und seien schwer zu orten. Der Hybridantrieb mit der Brennstoffzelle mache sie sogar unabhängig von der Außenluftzufuhr und ermögliche Tauchgänge bis zu drei Wochen: "Mit dieser Technologie liegt die Flotte des 1. U-Bootgeschwaders weltweit in Führung, was nichtnukleare Antriebe angeht."

Nach der feierlichen Übergabe übernahm der Kommandant der Besatzung „Golf“, Korvettenkapitän Christoph Ploß, das Kommando über die Marineeinheit. Wie seine fünf Schwesterboote wird auch U36 im 1.U-Boot-Geschwader in Eckernförde beheimatet sein.

Quelle: im.schleswig-holstein.de