Hans-Jörn Arp zur Rader Hochbrücke: Im Herbst muss eine Entscheidung fallen

(BVP) Im Hinblick auf das notwendige Ersatzbauwerk für die Rader Hochbrücke hat CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp eine zügige Planung angemahnt. Er forderte Verkehrsminister Reinhard Meyer auf, im Herbst endgültig zu entscheiden und in die konkrete Planung zu gehen:

„Der Bau der viel kleineren Störbrücke dauert ohne Planung sieben Jahre. Von zwölf Jahren Restlebensdauer der Rader Hochbrücke ist schon ein halbes Jahr um. Obwohl der Bund die Finanzierung zugesagt hat, kommt das Land nicht voran. Weder die Menschen, noch unsere Wirtschaftsunternehmen haben dafür Verständnis“, erklärte Arp in Kiel.

Der CDU-Abgeordnete forderte Meyer angesichts der Zeitknappheit auf, die Verfahren der Kanalquerung bei Rendsburg für Straße und Schiene zu entkoppeln. Es sei klar, dass nur ein Ersatzbauwerk für die Straße rechtzeitig fertig werden könne:

„Eine Kombilösung wäre besser, aber wir sind hier nicht bei „Wünsch Dir Was“. Die Straße ist jetzt vorrangig, um die Schiene muss man sich parallel kümmern. Aber ohne eine Entkoppelung der Verfahren wird es eine Situation wie an der A 20 geben. Das hieße 20 Jahre Stillstand. “, so Arp.

Der Abgeordnete betonte noch einmal die Bedeutung des Umgangs mit dem Ersatzbauwerk für die wirtschaftliche Zukunft Schleswig-Holsteins:

„Die von der Kanalquerung betroffenen Unternehmen müssen jetzt sehr schnell davon überzeugt werden, dass unsere Landesregierung die Planung im Griff hat. Ansonsten wird es zu enormen Verlagerungen von Arbeitsplätzen kommen. Die Auswirkungen auf die Immobilienpreise wären verheerend. Das kann sich unser Land nicht leisten“, sagte Arp.

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