Sanierung der A 23 im Bereich Halstenbek und Rellingen geht in die Zielgerade / Meyer: "Beschleunigungsvereinbarung mit Baufirma zahlt sich doppelt aus"

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Sanierung der A 23 im Bereich Halstenbek und Rellingen geht in die Zielgerade / Meyer: "Beschleunigungsvereinbarung mit Baufirma zahlt sich doppelt aus" Reinhard Meyer - schleswig-holstein.de - Olaf Bathke
(BVP) Die seit knapp einem Monat laufenden Sanierungsarbeiten auf der A 23 zwischen Rellingen im Kreis Pinneberg und der Hamburger Landesgrenze gehen in die Zielgerade. Nach den Worten von Verkehrsminister Reinhard Meyer und der zuständigen Bereichsleiterin des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), Iris Dautwiz, liegen die Arbeiten nach wie vor gut im Zeitplan und können absehbar schon am 22. August und damit eine Woche früher als geplant abgeschlossen werden. "Voraussetzung dafür ist allerdings, dass uns das Wetter in den kommenden Tagen nicht im Stich lässt", sagte Meyer. Der Asphalteinbau auf der knapp 4,2 Kilometer langen Strecke in Fahrtrichtung Hamburg sei bereits nahezu abgeschlossen, in den kommenden Tagen stünden vor allem Restarbeiten wie das Vergießen von Fugen sowie die stark witterungsabhängigen Markierungsarbeiten an.

"Damit können wir dank der zügigen Arbeit der Baufirma Johann Bunte unser Ziel erreichen, die Baustelle noch weit vor Ende der Sommerferien abzuschließen und dem starken Pendler-Verkehr auf diesem Abschnitt wieder ein leistungsfähiges Stück Autobahn bieten", so Meyer. Er erinnerte daran, dass mit der Baufirma für den 1,5-Millionen-Auftrag eine Beschleunigungsvergütung vereinbart worden sei. Dieser finanzielle Anreiz zahle sich nun doppelt aus: "Für die Baufirma, vor allem aber für die Verkehrsteilnehmer auf der stark befahrenen Strecke, für deren Geduld wir uns schon heute ausdrücklich bedanken", sagte der Minister. Das durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen auf der A 23 liegt bei rund 81.000 Fahrzeugen am Tag.

Der sogenannte offenporige Asphalt, der als besonders leise gilt, wurde 2007 auf der Richtungsfahrbahn Hamburg und 2008 auf der Richtungsfahrbahn Heide eingebaut. Die prognostizierte Lebensdauer beträgt nach den Worten von Dautwiz acht bis zehn Jahre. Die Erneuerung der offenporigen Asphalt-Schicht Richtung Heide ist für nächstes Jahr geplant.

Quelle: schleswig-holstein.de

1 Kommentar

  • Wulf

    Es ist interessant was Politiker von sich geben zwecks Eigenlob. Die Markierungsarbeiten waren am Donnerstag abgeschlossen. Auch witterungsbedingt gab es auch keine extremen Bedingungen. Ich frage mich warum ich heute 22.08 auch wieder 45 Minuten länger brauchte als mir von Herrn Meyer vorausgesagt worden ist. Die Baufirma hat nun seine Prämie eingestrichen und ab Freitag Nachmittag seine Arbeit eingestellt. Heute Morgen habe ich einen einsamen LKW Fahrern gesehen der die Pylonen eingesammelt hat. Wie groß ist der gesamtwirtschaftliche schaden der durch den Stau verursacht wurde? Sind die Kosten der Räumung der Absperrung so hoch das es nicht über das Wochenende gemacht werden könnte?

    Wulf Montag, 22. August 2016 07:48 Kommentar-Link

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