Zur Vorstellung des Gutachtens vom NAH.SH für die Fahrpläne der Strecke Kiel – Lübeck sagt der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze

(BVP) Die Bahnstrecke Kiel – Lübeck ist die wichtigste Verbindung innerhalb Schleswig-Holsteins. Für Tausende Menschen ist sie täglich die Grundlage ihrer Mobilität. Entsprechend hoch ist die Priorität, die Fahrpläne an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.
 
Schritt für Schritt wurden bereits Verbesserungen erreicht, doch es erschien bisher den Fahrgästen immer so, als fielen die Fahrpläne irgendwie vom Himmel. Diese Black Box ist nun endlich geknackt.
 
Die Grüne Landtagsfraktion hatte angeregt, zukünftige Fahrplanversionen gutachterlich auf ihren jeweiligen Nutzen für die Menschen untersuchen zu lassen. Jetzt kann jeder nachlesen, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Versionen haben. Das ist ein Musterbeispiel für Transparenz in der Planung.
 
Dabei wurden auch von Bürgerinitiativen und KommunalvertreterInnen Fahrplanvorschläge eingereicht und von den GutachterInnen im Auftrage des Landes untersucht. Das ist vorgezogene Bürgerbeteiligung im Verkehrsbereich.
 
Einen Fahrplan, der allen Fahrgastgruppen gerecht wird, kann es nicht geben. Die weitere Beschleunigung zwischen den Großstädten bleibt weiterhin das Ziel. Dabei dürfen aber die Bedürfnisse des ländlichen Raumes dazwischen nicht unter die Räder geraten. Es gilt nun die Ergebnisse des Gutachtens auszuwerten und politisch zu entscheiden, welche Variante zum Zuge kommen soll. Grüne denken von der Haustür bis zum Ziel.

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Schleswig-Holsteinischen Landtag
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